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Betroffene bekommen kein Geld Bearbeitungsstau bei Wohngeld in Kleve dauert bis Mitte 2024

Kleve · 660 Wohngeld-Anträge sind bei der Stadt Kleve offen. Die Verwaltung hat nun Maßnahmen ergriffen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Auch die Lokalpolitik macht Druck: Menschen drohten in die Obdachlosigkeit zu rutschen.

Wer im Klever Rathaus einen Antrag auf Wohngeld stellt, braucht Geduld. Hintergrund ist zuvorderst die Wohngeld-Plus-Reform, ein sozialpolitisches Projekt der Berliner Ampelkoalition.

Wer im Klever Rathaus einen Antrag auf Wohngeld stellt, braucht Geduld. Hintergrund ist zuvorderst die Wohngeld-Plus-Reform, ein sozialpolitisches Projekt der Berliner Ampelkoalition.

Foto: dpa/Robert Michael

Der Bearbeitungsstau in der Wohngeld-Stelle der Stadt Kleve ist sogar noch größer als zuletzt dargestellt. Es liegen im Rathaus nicht 600, sondern 660 unbearbeitete Anträge vor. Das teilte Kämmerer Klaus Keysers im Haupt- und Finanzausschuss mit. „Das ist keine zufriedenstellende Situation“, sagte er. „Die hohen Rückstände resultieren aus hohen Antragszahlen bis Mitte des zweiten Quartals 2023“, sagte Keysers.