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Baustelle in Kleve: Es wird eng in der Stadt

Baumaßnahme : Es wird eng am Elsabrunnen

Am Fischmarkt in Kleve wird derzeit gebaggert. Im Mittelpunkt steht eine Linde. Wir haben bei der Stadt Kleve nachgefragt, was dort vor sich geht.

Wer sich in Kleves Fußgängerzone bewegen möchte, muss durch ein Nadelöhr. Mitten in der Stadt, direkt am Elsabrunnen, wurde eine Baustelle eingerichtet. Ein Bagger hat das Pflaster aufgerissen, die Stelle ist großräumig abgesperrt.

Wir haben bei der Stadt Kleve nachgefragt, was dort vor sich geht. Sprecher Jörg Boltersdorf erläuterte, dass die Linde dort im Mittelpunkt steht: „Anfang des Jahres ist die Standfestigkeit der Linde am Fischmarkt mit Hilfe eines Zugversuchs untersucht worden, mit dem Ergebnis, dass die Standfestigkeit zwar gegeben, jedoch aufgrund der sehr beengten Bodenverhältnisse in dem stark verdichteten innerstädtischen Bereich optimierbar ist. Die Verwaltung hat sich dafür entschieden, die Standortbedingungen für die Linde zu verbessern, da besonders Bestandbäume einen sehr hohen Stellenwert haben. Um der Linde mehr Wurzelraum zu geben wird die Baumscheibe rund um den Stamm vergrößert.“

Die beliebten Sitzbänke rund um die Linde bleiben erhalten, versichert Boltersdorf. „Für die Optimierung der Standfestigkeit wurde eine Ballenverankerung eingebaut, welche die Standfestigkeit des Baums unterstützt, bis der Baum ausreichend in seinem neuen Wurzelraum verankert ist.“

Außerdem dürfen sich alle Besucher der Stadt auf einen Trinkwasserbrunnen freuen, der dort installiert werden soll. Einzelheiten dazu wollen die Stadtwerke zu einem späteren Zeitpunkt noch mitteilen.