Bauausschuss berät über Blühwiesen-Standorte in Kalkar

Aus der Politik in Kalkar : Hier sollen in Kalkar Blühwiesen angelegt werden

(jul) Blumenwiesen sind gefragt. Das hat auch die Stadt Kalkar festgestellt. Bereits im Mai 2018 hat der Bauausschuss einstimmig beschlossen, geeignete Außenflächen für die Umsetzung eines Blühflächenkonzeptes zu ermitteln – mit dem Ziel, spätestens im Frühjahr 2019 damit zu beginnen.

Geeignete Flächen wurden gefunden. Vorgestellt werden diese am Dienstag, 12. März, 18 Uhr, im Rathaus. Dort stellt Britta Schulz, Bürgermeisterin der Stadt Kalkar, den Mitgliedern des Bau-, Planungs-, Verkehrs- und Umeltausschusses neun Flächen vor. Sie haben insgesamt eine Größe von 12.000 Quadratmetern.

Genauer gesagt kann sich die Stadtverwaltung auf der Grünfläche an der Straße Bovenholt/Ortseingang „Baugebiet Tillerfeld, auf der Grünfläche zwischen dem Parkplatz am Sportplatz und Leybach, auf der Grünfläche neben dem Spielplatz im Schwanenhorst, auf der Grünfläche vor den Friedhof Kalkar an der Altkalkarer Straße, auf der Grünfläche südlich des Spielplatzes am Stadtpark, auf den Grünflächen am Schulzentrum (vor der Zweifach-Turnhalle und angrenzend an den südlich gelegenen Teich), im Stadtpark und im Bereich des Uferrandes sowie auf dem ehemaligen Gartenland neben dem Alleenradweg an der Talstraße Blühwiesen vorstellen – wenn die Politik denn nichts dagegen hat. „Nicht unerwähnt bleiben soll in diesem Zusammenhang, dass bereits im vergangenen Jahr am Rande einer Streuobstwiese in Kalkar-Kehrum auf einer etwa 650 Qaudratmeter großen, städtischen Grünfläche eine artenreiche Wiesenblumenflächen in Kooperation zwischen ehrenamtlichem Naturschutz und Landwirtschaftskammer angelegt wurde“, schreibt Schulz in ihrer Verwaltungsvorlage.

Blühwiesen haben allerdings auch ihren Preis. So kalkuliert die Verwaltung mit Kosten in Höhe von 3250 Euro, davon entfallen 1750 Euro für die Beschaffung von Saatgut und 1500 Euro für den Lohnunternehmer.