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Kreis Kleve: Badesee-Wasser im Kreis hat Top-Qualität

Kreis Kleve : Badesee-Wasser im Kreis hat Top-Qualität

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz NRW hat in diesen Tagen die Ergebnisse der Messungen von 2013 veröffentlicht. Wichtig ist, dass keine zusätzlichen Nährstoffe in die Seen gelangen.

Dem Badespaß steht in den Naturfreibädern im Kreis Kleve - zumindest was die Gesundheit der Wasserfreunde betrifft - nichts im Wege. "Ausgezeichnet" war die Wasserqualität der Seen im Kreis, in denen gebadet wird, im vergangenen Jahr laut Untersuchungen nach Angaben des Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Wer im vergangenen Jahr im Millinger Meer bei Rees, im Wisseler See bei Kalkar, im "GochNess" in Goch-Kessel, im Eyller See in Kerken, im Naturfreibad Wachtendonk oder im Wankumer Heidesee (Blaue Langune) abgetaucht ist und Wasser geschluckt hatte, lief jedenfalls keine Gefahr, dabei seine Gesundheit gefährdende Keime im Übermaß zu schlucken.

Bei den Betreibern der Naturfreibädern herrscht Einigkeit darin, dass die Badegäste großen Wert auf eine einwandfreie Qualität des Wassers legen. "Die Test-Ergebnisse der Wasserproben sind für unsere Besucher sehr, sehr wichtig", berichtet Christian Kirsch von der "Blauen Lagune" in Wankum. Zwar würden die Badegäste auch die Jahresberichte über die Wasserqualität der Badeseen beachten. Noch bedeutsamer sind nach Kirschs Ansicht aber die Ergebnisse aktueller Tests. Alle vier Wochen werden in den Badeseen von Gutachtern Proben gezogen und ausgewertet. Die Ergebnisse hängt Kirsch in der "Blauen Lagune" öffentlich aus. "Damit können die Gäste erkennen, wie die Qualität des Wassers aktuell ist - die Jahresergebnisse sind ja schließlich vom Vorjahr."

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"Ausgezeichnet" - dieses Qualitätsurteil haben die Gutachter im vergangenen Jahr auch dem Wasser im Wisseler See bei Kalkar zu gesprochen. "Das haben wir schon seit Jahren", betont die Geschäftsführeruin des Freibades in Wissel, Daniela Dellemann. Damit das Wasser sauber bleibt, ist es nach ihrer Einschätzung vor allem wichtig, dass keine Nährstoffe in den See gelangen. Dies könne leicht geschehen, wenn angrenzende Flächen landwirtschaftlich genutzt würden. "Dies ist bei uns aber schon lange nicht mehr der Fall", versichert Daniela Dellemann. Dennoch will auch sie nicht auf das regelmäßige Ziehen von Wasserproben verzichten, die im Vier-Wochen-Abstand genommen werden. "Dadurch hat man die Chance, rasch reagieren zu können, wenn sich die Biologie des Sees verändert", sagt die Geschäftsführerin des Naturfreibades.

Wenn es nach der Sichttiefe der Gewässer geht, schnitt im vergangenen Jahr von den Naturbadeseen im Kreis Kleve der Wankumer Heidesee am besten ab. Dort konnte man am 20. August 5,40 Meter tief ins Wasser schauen. Im Naturbad Wachtendonk reichte der Blick an diesem Tag hingegen nur 1,80 Meter tief. Das wärmste Wasser konnten Badende am 23. Juli 2013 im Naturfreibad Goch-Kessel genießen - es trieb das Thermometer auf 25,3 Grad Celsius.

(RP)