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Kleve: Asbest in Reichswalde

Kleve : Asbest in Reichswalde

Der Gutachter, der auf dem Gelände des Sportvereins SSV Reichswalde nach Asbest-Rückständen gesucht hat, ist fündig geworden. Auf dem Dach der von den Schützen genutzten Hubertusklause seien Asbest haltige Eternitplatten verbaut, teilte gestern Wolfgang Goffin, Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Recht der Stadt Kleve, mit. Nachdem ein Mitglied des Schützenvereins das Dach gefegt hatte, waren Asbest-Partikel auf den die Hubertusklause umgebenden Boden gelangt und hatten diesen verunreinigt.

Dieser Bereich bleibt nun gesperrt. Der Rest des Sportplatzes und die Schützenklause wurden wieder freigegeben, so dass auch der Spielbetrieb weitergehen kann. "Glücklicherweise waren die Windverhältnisse günstig, so dass die Asbestpartikel nicht so weit geflogen sind, wie befürchtet. Für die Anwohner besteht keine Gefahr", sagte Goffin. Der Schützenverein müsse nun entscheiden, ob er das Dach abträgt oder nicht.

(RP/rl)