Platz für Wohnungen AOK-Zentrale in Kleve soll abgerissen werden

Kleve · Jürgen Rauer, Kleves Technischer Beigeordneter, warb für den Abriss des Gebäudes und die Aufstellung eines neues Bebauungsplans. Die Politik muss entscheiden.

An Stelle des AOK-Gebäudes an der Hoffmannallee sollen Wohnungen entstehen.

An Stelle des AOK-Gebäudes an der Hoffmannallee sollen Wohnungen entstehen.

Foto: Evers, Gottfried (eve)

Der Bau der AOK an der Hoffmannallee ist Geschichte: Nach nur knapp 30 Jahren wird der Verwaltungs-Dinosaurierer abgerissen werden. Das ist nach der Sitzung des Bauausschusses der Stadt Kleve ziemlich sicher. Einen Abriss des Baus könne man nicht verweigern und ein solches, monofunktionales Verwaltungsgebäude sei aus heutiger Sicht kaum verwertbar für eine andere Funktion, erklärte Kleves Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer. Er warb für die Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes für das AOK-Gelände, der anstelle des Verwaltungsbaus mehere Wohngebäude möglich machen könnte. Die könnten bis zu 100 Wohnungen an dieser Stelle bieten. Und weil man diesen neuen Bereich multifunktional haben möchte, wird er als „Urbanes Gebiet“ ausgewiesen, das auch kulturrelle Einrichtung oder kleines Gewerbe zulässt.