Ann-Kathrin Kamber ist neue Schulamtsdirektorin im Schulamt für den Kreis Kleve

Kreis Kleve : Ann-Kathrin Kamber ist neue Schulamtsdirektorin

Die Fachfrau tritt die Nachfolge von Dominik Feyen an. Zuvor war sie im Schulamt für die Stadt Krefeld tätig.

Seit Anfang Januar sind im Schulamt für den Kreis Kleve wieder alle vier Stellen in der Schulaufsicht besetzt. Die Schulamtsdirektorin Ann-Kathrin Kamber hat ihre Tätigkeit in der Nachfolge von Dominik Feyen aufgenommen und ist jetzt unter anderem auch für die Förderzentren im Kreis Kleve zuständig. Landrat Wolfgang Spreen begrüßte Ann-Kathrin Kamber in der Kreisverwaltung und wünschte ihr viel Erfolg für ihre schulaufsichtliche Tätigkeit.

Ann-Kathrin Kamber war bislang im Schulamt für die Stadt Krefeld tätig und führte die Aufsicht unter anderem über die Themenfelder Förderschule, Hauptschule, Kein Abschluss ohne Anschluss, Externenprüfung bzw. Integration. Die wichtigen Aufgaben, die in den Förderschulen geleistet werden, sind ihr ebenso wie die Inklusionsprozesse und das Gemeinsame Lernen vertraut, da sie diese auch schon in Krefeld deutlich voranbrachte. Die Arbeit in den Förderzentren des Kreises Kleve möchte sie unterstützen und durch neue Impulse erweitern. Mit den Schulamtsdirektorinnen Angelika Platzen, Birgit Pontzen und Dagmar Wintjens ist die Schulaufsicht im Kreis Kleve mit Ann-Kathrin Kamber nun wieder vollzählig.

Kambers Vorgänger Dominik Feyen hatte sich im Mai als Schulfachlicher Dezernent bei der Bezirksregierung beworben. Es gab Konkurrenz von Schulräten aus dem ganzen Land, doch er hat den Zuschlag bekommen. Anfang Dezember trat Feyen die neue Position an; ob für länger, oder nur bis zum Herbst 2020 wird sich zeigen. Denn im September ist bekanntlich Kommunalwahl, und Feyen möchte sich zum Landrat des Kreises Kleve wählen lassen. Damit dies überhaupt möglich ist, muss er sich vorab allerdings noch in der CDU-internen Abstimmung gegen Silke Gorißen behaupten. Derjenige, der aus dieser CDU-Wahl als Sieger hervorgeht, wird gegen den (parteilosen) Bürgermeister von Bedburg-Hau, Peter Driessen, antreten müssen, der sich ebenfalls zum Landrat wählen lassen möchte und die Unterstützung von SPD, Grünen und FDP hat.