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100 Euro für ein Gramm Koks Angeklagte sollen in Kleve Kokain verkauft haben

Kleve/Goch · Zehn Monate lang soll ein Angeklagter aus Goch mit mehreren Mittätern die Kreisstadt Kleve mit Kokain versorgt haben. Die Drogen sollen vor allem am Klever Bahnhof und in einer Wohnung an der Triftstraße an die Konsumenten verkauft worden sein – Straßenpreis: zehn Euro für 0,1 Gramm.

Zwei der drei Angeklagten beraten sich am Mittwoch im Gerichtssaal mit ihren Verteidigern.

Zwei der drei Angeklagten beraten sich am Mittwoch im Gerichtssaal mit ihren Verteidigern.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Drei Männer aus Goch und Kleve müssen sich seit Mittwoch wegen teils bewaffneten Handeltreibens mit Kokain in bis zu 79 Fällen vor der ersten großen Strafkammer des Klever Landgerichtes verantworten. Laut Klever Staatsanwaltschaft soll der Hauptangeklagte – ein 30-jähriger gebürtiger Türke aus Goch – in 79 Fällen mit der Droge Handel getrieben haben. Das Kokain soll er an mindestens zwei Weiterverkäufer abgegeben haben, die es dann in Kleve an die Konsumenten gebracht haben sollen. Einer der Weiterverkäufer ist der 41-jährige Mitangeklagte aus Kleve, der andere mutmaßliche Weiterverkäufer wird gesondert verfolgt. Der dritte Angeklagte im laufenden Prozess – ein 41-jähriger Gocher – soll die Drogen teils für den Hauptangeklagten zu den Übergabeorten transportiert haben.