Bedburg-Hau: Alleenradweg: Vorbild für alle

Bedburg-Hau: Alleenradweg: Vorbild für alle

Die FDP spricht von einem Luxusprojekt, für die CDU ist der geplante Alleenradweg von Kleve nach Xanten eine Bereicherung für die Gemeinde Bedburg-Hau. Und aus diesem Grund stimmt die Fraktion auch dem Bau zu. Letztendlich entschieden wird darüber aber erst in der kommenden Ratssitzung im Januar nächsten Jahres.

Bei Touristen beliebt

"Schon der Voltaire-Weg und die Draisine haben gezeigt, wie gut solche Projekte bei der Bevölkerung und bei den Touristen ankommen", sagt Silke Gorißen, Partei- und Fraktionsvorsitzende der Bedburg-Hauer Christdemokraten, und ergänzt: "Und im Übrigen kam der Voltaire-Weg der Gemeinde viel teurer zu stehen, als der geplante Alleenradweg." Der würde insgesamt 280 000 Euro kosten – 208 000 Euro davon sind allerdings zugesagte Landeszuschüsse. Bleiben 72 000 Euro für Bedburg-Hau. "Da es sich hier aber um eine Investition handelt, kann die Summe abgeschrieben werden, so dass der Haushalt jährlich nur mit etwa 3000 bis 4000 Euro belastet würde", so Gorißen.

Interkommunale Zusammenarbeit

Für die CDU-Politikerin wäre der Alleenradweg übrigens nicht nur aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht interessant. Das Projekt könnte auch eine Vorbildfunktion haben – und zwar in der Hinsicht der interkommunalen Zusammenarbeit mit den benachbarten Kommunen. "Mit dem Alleenradweg könnte ein Grundstein für ein weiteres Erfolgsmodell gelegt werden", so Gorißen.

(RP)
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