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AfD-Bundesparteitag in Kalkar: Demonstrationen angekündigt - Polizei im Einsatz

AfD-Parteitag Kalkar : Polizei ist mit Hunderten Beamten im Einsatz

Die Polizei Kleve bereitet sich mit einem ihrer größten Einsätze der vergangenen Jahre auf den AfD-Bundesparteitag und die dagegen angekündigten Proteste in Kalkar vor. Straßensperrungen und Umleitungen werden eingerichtet.

(lukra/nik) Nach der derzeitigen Planung werden mehrere Hundert Beamte rund um die Uhr zur Bewältigung der Lage eingesetzt sein, teilten die Polizei Essen und Kleve gemeinsam mit. Bis Sonntag werden rund 600 AfD-Mitglieder an dem Bundesparteitag im Wunderland teilnehmen. Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ organisiert den Protest vor dem Tagungsgelände, man gehe von einer friedlichen Demonstration aus, wie es von der Polizei heißt.

Wegen der Corona-Situation wird mit weniger Teilnehmern bei den Protesten und Kundgebungen gerechnet als bei früheren Gelegenheiten, aber schon zum „unfreundlichen Empfang der Delegierten“ am Freitag ab 16.30 Uhr werden 100 bis 150 AfD-Gegner an der Griether Straße erwartet. Die Teilnehmer werden auf die Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes hingewiesen, der nötige Abstand zueinander ist einzuhalten. Trillerpfeifen sind wegen der Aerosole nicht erwünscht.

Geparkt werden kann nur am ersten Tag auf der Mühlenstraße in Richtung Wissel, da sie am Freitag und Samstag gesperrt ist: Dort wird die Bühne für die Abschlusskundgebung der Demonstration am Samstag aufgebaut. Dann wird mit 1000 Teilnehmern gerechnet. Teilweise gesperrt wird auch die Waysche Straße sein. Eine Befahrung des Kreisverkehrs aus Richtung Grieth ist nicht möglich.

Die Auftaktkundgebung der Demo findet am Samstag um 8 Uhr am Campino in Wissel statt. Von dort aus geht es zum Wunderland Kalkar über die Straßen Wisseler See, Waysche Straße und Mühlenstraße. Die Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen und Musik ist auf der gesamten abgesperrten Mühlenstraße in der Zeit von 10 bis 14.30 Uhr vorgesehen. Unter den Rednern befinden sich Stefan Rouenhoff und Barbara Hendricks, Sebastian Hartmann als Vorsitzender der NRW-SPD, Ulle Schauws, MdB der Grünen, und Christine Buchholz von den Linken.

(nik/lukra)