1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

50 Jahre Betten Peters in Goch

Jubiläum : 50 Jahre Betten Peters in Goch

Detlef Peters übernahm 1993 das väterliche Geschäft auf der Brückenstraße. Noch heute setzt er auf den Grundsatz des Vaters: kompetente Beratung. Am verkaufsoffenen Sonntag wird das 50-jährige Bestehen gefeiert.

„JOPE – Aussteuer“, „Haus der Mode“, „Bettkauf Peters“ – Namen gab es viele im Laufe der 50 Jahre, in denen das Gocher Traditionsgeschäft „Betten Peters“ existiert, aber eins hat sich nie geändert: „Dem Grundsatz meines Vaters, Josef Peters, bin ich bis heute treu geblieben: Kundenzufriedenheit, optimale Beratung und hochwertige Produkte“, sagt Detlef Peters. Er hatte das väterliche Geschäft 1993 übernommen und kann  in diesem Jahr, genau genommen am kommenden verkaufsoffenen Sonntag, 10. März, das 50-jährige Geschäftsbestehen feiern.

Noch bevor Josef Peters im Jahr 1969 die Textilgroßhandlung für Heimtextilien, Betten, Wäsche und Damen- und Kinderoberbekleidung gründete, betrieb er mit „JOPE – Aussteuer“ ein Reisegewerbe. Erster Standort war in Pfalzdorf auf der Hevelingstraße, damals noch im privaten Haus der Familie.  1974 wurde die Filiale „Haus der Mode“ an der Brückenstraße 25 in Goch eröffnet, da, wo „Betten Peters“ auch heute noch zu finden ist. Wie Detlef Peters in seiner Geschäftschronik beschreibt, erfolgte Anfang der 80er Jahre eine komplette Sortimentsumstellung auf Betten, Heimtextilien und Bettfedernreinigung.

  • Freizeitpark bei Venlo : Toverland kündigt vier neue Attraktionen an
  • Volle Straßen beim Stadtfest mit Musik.
    Kritik an Bedingungen von Verdi : Kleve sagt alle verkaufsoffenen Sonntage für 2023 ab
  • Ein Bild aus dem Juni: Andreas
    Nach mehr als 20 Jahren : Kleve verabschiedet sich von LVR-Denkmalpfleger Andreas Stürmer

Ab 1981 gab es nur noch den Standort Goch, das „Haus der Mode“ wurde endgültig geschlossen. „Der Weg war frei für Betten Peters“, so Detlef Peters, der 1982 im Alter von 16 Jahren beim Vater eine kaufmännische Lehre begann. Bevor er elf Jahre später das Geschäft offiziell übernahm, absolvierte er mehrere Praktika. Besseres Sitzen, besseres Liegen war ein entscheidendes Thema, ein eigenes „Thomas Studio“ eröffneten Vater und Sohn im Geschäftshaus. 1996, drei Jahre nach der Geschäftsübernahme, wurde Betten Peters zum Premium Händler von dem Verein „Aktion gesunder Rücken“ (AGR) qualifiziert.

Unverzichtbar seien die individuellen Bedürfnisse des Kunden, die er mit einem Fragebogen und im Gespräch ermittelt. Zum gesunden Schlaf, so der Fachmann, gehöre auch Gestell, Lattenrost, Wäsche und Möbel. Aus Erfahrung weiß er, dass die Menschen eigentlich erst merken, wie wichtig gesunder Schlaf ist, wenn Probleme auftauchen. „Ein Bett brauchen wir alle, unserer Gesundheit zuliebe sollten wir es auch wertschätzen“, betont Peters. „Ich suche am Markt nur Produkte aus, von denen ich überzeugt bin. Diese haben eben auch ihren Preis“, erläutert er. Natürlich bediene er auch das niedrige Budget, aber immer mit den individuellen Kundenbedürfnissen im Einklang. Kompetente Beratung aber auch stete Modernisierung sorgten dafür, dass Betten Peters als inhabergeführtes Geschäft ein halbes Jahrhundert gut überstand.

2001 wurden die Räume der ehemaligen Eisdiele auf der Brückenstraße – vielen älteren Gochern noch gut in Erinnerung – als Ausstellungsräume für Wasserbetten hergerichtet. 2012 waren Boxspringbetten das Thema. Vor fünf Jahren dann wurde das Hauptgeschäft grundlegend umgebaut. 30 Quadratmeter wurden gewonnen, der Eingangsbereich modernisiert und umgestaltet. Noch heute gehört das Geschäft fest zu Goch.