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37 Gebietsbetreuer für den Naturschutz

Naturschutz in Kranenburg : Zum Schutzgebietsbetreuer ausgebildet

Die Nabu-Naturschutzstation gewinnt neue Helfer für die Gebietsbetretung.

(RP) Nach drei Jahren wurde das Pilotprojekt „Ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuung“ der Nabu-Naturschutzstation Niederrhein abgeschlossen. Ein Erfolg ist, dass 37 Naturfreunde, die 2016 und 2017 die zertifizierte Ausbildung absolviert hatten, derzeit im Naturschutz noch aktiv sind.

Bei einer Feier anlässlich des Projektabschlusses nahmen auch ehemaligen Absolventen teil. Dietrich Cerff, Geschäftsführer der Nabu-Naturschutzstation Niederrhein, stellte die Nachhaltigkeit der Maßnahme in den Mittelpunkt: „Etwa 75 Prozent der Ausgebildeten sind auch heute noch an einer Biologischen Station aktiv. Es erfüllt uns mit Stolz, so viele Menschen langfristig für den praktischen Naturschutz gewonnen zu haben.“

Exkursionsleitung, Umweltbildung, Kartierungen und andere Freilandarbeiten – die Aufgaben der Schutzgebietsbetreuung sind vielfältig und sensibel. Ohne ehrenamtliches Engagement ließen sich diese Aufgaben nicht in zufriedenstellenden lösen. Deshalb förderten die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, die Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen und der Landschaftsverband Rheinland die Entwicklung und Erprobung dieses Schulungsprogramms für Naturfreunde.

Projektleiterin Nicole Feige freute sich zum einen, dass die Absolventen heute in acht Biostationen tätig sind. Zum anderen freut sie sich darüber, dass ein umfangreiches Start-up-Paket für die Biologischen Stationen in NRW entwickelt und bereits eingesetzt wird. Dies wurde durch die NRW-Stiftung finanziert und macht es möglich, „dass noch weitere Biologische Stationen diesen Schatz heben und diese Idee in andere Regionen Nordrhein-Westfalens weitertragen“, so Feige.