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26 Teilnehmer nahmen an dem Lehrgang für die Kinder- und Jugendfeuerwehren im Kreis Kleve teil

Kreis Kleve : Die Feuerwehr bildet ihren Nachwuchs aus

Kreisfeuerwehrverband führte mit Hilfe des Kreisjugendamtes Ausbildung zur Jugendleitercard für die Kinder- und Jugendfeuerwehren durch, praktischer Unterricht inklusive

Wer kennt das nicht: Während einige Dinge ganz leicht von der Hand gehen, werden für andere Sachen oftmals Stunden, Tage oder sogar Monate benötigt. Die Ursache hierfür liegt eindeutig in der Motivation. Doch woran liegt es, dass man für verschiedene Tätigkeiten unterschiedlich motiviert ist? Eine Frage, die es galt im Rahmen der Ausbildung zur Jugendleitercard (Juleica) aufzugreifen, die der Kreisfeuerwehrverband kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des Kreises Kleve an drei Wochenenden in Aldekerk durchführte. Schließlich bildet die Juleica-Ausbildung die Basis für ein ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit.

Und so waren es insgesamt 26 Teilnehmer, die sich dieser Ausbildung stellten, um für die ehrenamtliche Arbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren im Kreis Kleve gerüstet zu sein. Neben gesetzlichen Grundlagen wie Jugendschutz, Strafrecht, Sexualstrafrecht waren auch Tipps, wie ein Übungsabend unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und von Unfallverhütungsvorschriften, gepaart mit dem vorhandenen Feuerwehrwissen durchgeführt werden kann.

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Nicht zu vergessen die Motivation, die dem Grunde nach im Kopf beginnt und zum einem aus eigenem, inneren Antrieb besteht sich für eine Sache zu begeistern und zu anderen daraus, durch Bestätigung, Anerkennung von Außenstehenden „am Ball“ zu bleiben. Auch gehörten Grundsätze und Ziele einer Jugendarbeit zu der umfangreichen Ausbildung ebenso dazu, wie die Aufgaben, Rechte und Pflichten eines Jugendleiters.

„Zum Abschluss wurde das Erlernte mit Unterstützung der Kinderfeuerwehr und Jugendfeuerwehr in einem praktischen Unterricht umgesetzt“, schildert Kreisjugendfeuerwehrwart Peter Krings die weiteren Ausbildungsschritte zum Jugendleiter, die nicht nur in die Vorbereitung einer praktischen, sondern auch einer theoretischen Prüfung mündete. Sämtliche Teilnehmer haben den Lehrgang erfolgreich haben. Zudem wurde ihnen das Wissen vermittelt, dass eine erfolgreiche, beständige Jugendarbeit letztendlich auch davon abhängig sein wird, mit welchem Engagement, Fähigkeiten, Zielen und persönlichen Interessen der Jugendleiter nunmehr seiner neuen Tätigkeit nachgeht, wobei das Gestalten mit Jugendlichen, der soziale Umgang und auch die Bedürfnisorientierung mit Höhen und Tiefen verbunden sein wird.