Kleve: 22. Radwandertag – auf Entdeckungstour in der Heimat

Kleve : 22. Radwandertag – auf Entdeckungstour in der Heimat

Von regelrechtem "Kaiserwetter" schwärmte Bürgermeister Theo Brauer, als er am Sonntag den 22. Radwandertag am Opschlag in Kleve eröffnete. "Aber bitte machen Sie regelmäßige Pausen", gab er den Radfreunden noch mit auf den Weg, bevor er ihnen ein "Hals- und Beinbruch" wünschte. "Damit auch garantiert nichts passiert."

1992 mit fünf Orten begonnen, hat sich der Radwandertag mittlerweile zu einem echten Erfolgsmodell entwickelt und auf 67 teilnehmende Städte ausgebreitet. Allein vier Routen bezogen Kleve mit ein — Stempelpunkt, Start und Ziel war dabei neuerdings der Opschlag. An dem gab es zudem Vorführungen von Fahrrädern, E-Bikes oder gar Tretrollern für Erwachsene. Die Opladener "Jazz Company" empfing Radfahrer wie Fußgänger gleichermaßen ab 12 Uhr.

Damit auch auf der Strecke nichts schief ging, war die mobile Pannenhilfe vor Ort unterwegs. Ob die 39 Kilometer lange Strecke von Kleve aus über Bedburg-Hau und Emmerich zurück nach Kleve oder die 62 Kilometer über Kranenburg und Goch — je nach Lust und Können war für jeden das passende Angebot dabei.

Das Kartenmaterial dafür gab es am Opschlag. Wer es aber modern hält, konnte die Route auch auf sein Navigationsgerät am Fahrrad herunterladen und somit lästiges Blättern und Karten-Lesen sein lassen.

(lukra)