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165.000 Katholiken im Kreisdekanat Kleve wählen im November

Kreis Kleve : Kreisdechant Mecking ruft zur Stimmabgabe auf

Pfarreiräte und Kirchenvorstände werden am Wochenende 6. November und 7. November gewählt. Im Gebiet des Kreisdekanats Kleve sind 165.000 Katholikenj zur Wahl aufgerufen.

(RP) Im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums Münster dürfen am Wochenende 6./7. November knapp 1,4 Millionen Katholiken ab 14 beziehungsweise 18 Jahren neue Pfarreiräte und Kirchenvorstände in ihren Pfarreien bestimmen – davon rund 165.000 im Kreisdekanat Kleve.

Kreisdechant Johannes Mecking ruft die Katholiken in seiner Region auf, ihr Stimmrecht zu nutzen: „Wir brauchen kompetente und engagierte Mitglieder in den Gremien, die selbstbewusst und kreativ Verantwortung übernehmen und über die Zukunft der Gemeinden mitentscheiden.“ Mecking bedankt sich schon jetzt bei allen, die für die Gremien kandidieren: „Und dies in einer für die Kirche schwierigen Zeit.“ Der Kreisdechant hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung: „Nur so bekommen Pfarreirat und Kirchenvorstand eine breite Legitimation, die Rückhalt für die  Aufgaben und Anerkennung zugleich ist.“ Die Kirchenvorstände verwalten und vertreten das Vermögen der Kirchengemeinden. Dabei beschäftigen sich die Mitglieder unter anderem mit Personal- und Finanzfragen und entscheiden über Investitionen sowie den Unterhalt von Gebäuden.

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Die Mitglieder des Pfarreirats verantworten das seelsorgliche Leben in der Gemeinde und entwickeln Konzepte, wie dieses in Zukunft gestaltet werden soll. Die Pfarreiratsvertreter übernehmen immer häufiger auch Leitungsaufgaben.

Nach der Premiere 2017 besteht wieder die Möglichkeit der Allgemeinen Briefwahl. Im NRW-Teil des Bistums haben sich fast 90 der insgesamt 167 Pfarreien für dieses Verfahren entschieden. Damit soll die Wahlbeteiligung und so die Legitimation für das kirchliche Gremium gesteigert werden. Mit Erfolg, wie sich bei den vorigen Wahlen gezeigt hat. Allgemeine Briefwahl bedeutet, dass jedem wahlberechtigten Mitglied  die Wahlunterlagen zugestellt werden. Den Wahlbrief können die  Wähler per Post senden oder persönlich in der Pfarrei, an einer der Sonderabgabestellen sowie am Wahltag im Wahlbüro abgeben. Alternativ wird die Wahl als Urnenwahl durchgeführt.