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Kleve: 1,4 Mio. Euro für Straßenbau

Kleve : 1,4 Mio. Euro für Straßenbau

Die Stadt Kleve saniert die Straßen Kattenwald in Reichswalde und Alte Reeser Straße in Kellen. Für das neue Baugebiet auf dem Bereich der alten Roterberg-Fabrik wird die Fritz Panier Straße gebaut werden.

Die Bagger in der Kermisdahlstraße, In den Galleien und in der Krohnestraße sind noch nicht ganz fertig, da stehen bereits die nächsten drei großen Straßenbauvorhaben in der Stadt Kleve an: Die Straße Kattenwald in Reichswalde und die "Alte Reeser Straße" in Kellen werden ausgebaut, bekommen Gehwege und neue Fahrbahndecken.

Zusätzlich wird das Baugebiet Roterberg durch die neue "Fritz Panier Straße" erschlossen, auf dem neun Einfamilien- und drei Mehrfamilienhäuser entstehen. Insgesamt wird die Stadt knapp 1,4 Millionen Euro verbauen, die teils bis zur Hälfte über die Anliegerbeiträge umgelegt werden. Start der Arbeiten in Kellen ist nächste Woche, in Reichswalde werden die Bagger am 15. August erwartet, das Baugebiet um die "Fritz-Panier-Straße" wird nach den Sommerfreien folgen.

Die Zeit der Riesen-Pfützen auf dem Kattenwald wird also bald vorbei sein. Die Straße wird auf der Seite der Querstraßen Hirschbruch oder Stoppelberg einen 1,25 breiten Gehweg, auf der gegenüberliegenden Seite einen 1,75 Meter breiten Gehweg bekommen. "Die Fahrbahnbreite beträgt sechs Meter, weil hier ja auch der Linien- und der Schulbus durchfahren müssen", erklärt Willibrord Janssen, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, die anstehenden Arbeiten. Die teils teerhaltige Fahrbahndecke entspreche nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine Haupterschließungsstraße, so der Fachbereichsleiter. Da auch seit Mai die Stadtwerke hier neue Versorgungsleitungen verlegen, wird die Decke komplett erneuert. Die Arbeiten gehen wohl "Hand in Hand" ineinander über.

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Teils verkehrsberuhigt

"Die rund 760 Meter lange Straße wird teilweise verkehrsberuhigt", sagt Janssen. So soll die Geschwindigkeit vom Dorfanger bis zur Straße Stoppelberg auf 30 km/h reduziert werden. "Die 30-km/h-Zone wird durch zwei Aufpflasterungen, die gleichzeitig als Querungshilfen dienen, markiert", so Janssen .

Innerhalb der Zone wird die Straße durch einige Baumscheiben eingeengt, es wird eine Bushaltestelle mit Wartehäuschen gebaut. Außerdem wird in diesem Bereich künftig der Verkehr rechts vor links geregelt. Wenn die Straße fertig ist, hat der Kattenwald eine Asphaltdecke und Gehwege mit grauen Pflastersteinen.

Graues Gehwegpflaster

Auf der Alte Reeser Straße werden die sanierungsbedürftigen Regen- und Schmutzwasserkanäle zwischen "Hooge Hurdt" und Zuggraben ausgewechselt, nachdem die Stadtwerke dort ihre Leitungen verlegt haben. Wenn diese Tiefbauarbeiten fertig sind, bekommt die Straße abschnittsweise eine neue Asphaltdecke. Die beiden Maßnahmen sollen bis Mitte Dezember fertig werden. Die Bürgerbeteiligung erfolgt nach den alten Sätzen, bei der Straße sind das rund 30, bei den Gehwegen rund 50 Prozent der Kosten, die auf die Anlieger umgelegt werden.

Das Baugebiet auf dem Gelände der alten Maschinenfabrik Roterberg soll endlich durch eine 150 Meter lange neue Straße erschlossen werden, wenn die Schmutz- und Regenwasserkanäle verlegt sind. Die künftige "Fritz Panier Straße" wird ein graues Verbundpflaster bekommen.

(RP)