Kevelaer: Zuschuss für Fassadensanierung am Schulzentrum Kevelaer

Kevelaer: Zuschuss für Fassadensanierung am Schulzentrum Kevelaer

Fördermittel des Bundes in Höhe von 931.000 Euro sollen in den nächsten beiden Jahren investiert werden. Politik muss noch zustimmen.

Gestern ist der Förderbescheid in Kevelaer eingegangen. Genau 931.000 Euro bekommt die Stadt aus den Mitteln des Investitionspaket des Bundes für finanzschwache Kommunen. "Die Kommunen erhalten damit Mittel für dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen und Investitionen in ihre Infrastruktur wie Krankenhäuser, Kitas oder Schulen", heißt es von der Bezirksregierung Düsseldorf.

Die Mittel können unter anderem auch zur energetischen Sanierung verwendet werden. Eben das soll wohl auch in Kevelaer mit dem Geld passieren, wie Kämmerer Ralf Püplichuisen erläutert. "Geplant ist, dass wir die Fördermittel für die laufende Sanierung der Fassade am Schulzentrum verwenden", berichtet er. Diese Arbeiten laufen bereits, beabsichtigt ist, die Gesamtsumme von 931.000 Euro auf zwei Jahre zu verteilen. Damit könnte es im kommenden Jahr 405.000 Euro geben und 2017 dann weitere 526.000 Euro. Hinzu kämen noch 45.000 und 52.000 Euro aus eigenen Mitteln der Stadt. Denn vorgeschrieben ist, dass jede Kommune einen Eigenanteil von zehn Prozent einbringen muss.

Am Schulzentrum läuft bereits die Sanierung der Fassade. Fenster werden erneuert, die Wände gedämmt, um die Schulen auf den neusten energetischen Stand zu bringen. Am Schulzentrum sind das Gymnasium, die Haupt- und die Realschule, die beide auslaufen, sowie die neue Gesamtschule untergebracht.

"Wir halten es für sinnvoll, die Fördermittel in bereits laufende Maßnahmen zu investieren, um dadurch dann entsprechend die Kreditaufnahmen reduzieren zu können", sagt der Kämmerer. Noch ist der Verwendung der Gelder nur ein Vorschlag der Kämmerei. Die endgültige Entscheidung fällt der Rat im Zuge der Haushaltsberatungen. "Wir haben die Mittel jetzt erst einmal für die Fassadensanierung in den Haushalt eingestellt", sagt Püplichuisen.

Aktuell gebe es bei der Stadt sonst kein Projekt, das auf die Förderrichtlinien passen würde.

(RP)