1. NRW
  2. Städte
  3. Kevelaer

Zukunft von Kolping Seniorenkreis in Kevelaer ist offen

Vorerst letztes Treffen in Kevelaer : Wehmütiger Abschied vom Kolping-Seniorenkreis

Wehmut schwang mit beim Treffen des Seniorenkreises der Kolpingsfamilie. Franz-Josef Hälker und Margret Mülders nahmen Abschied, die Zukunft des Kreises ist offen.

(RP) Bei dem vorläufig letzten Treffen des Seniorenkreises der Kolpingsfamilie Kevelaer im Vereinslokal Dicks „Goldener Schwan“ verabschiedeten sich Franz-Josef Hälker und Margret Mülders als Organisationsteam. Mehr als 20 Jahre haben sie die monatlichen Treffen vorbereitet und dazu eingeladen.

Von der Vorschau im Januar bis zur traditionellen Adventfeier wurde in jedem Monat etwas Besonderes angeboten. Nur im Juli war „sommerfrei“. Der Seniorenkreis machte sich auch regelmäßig auf den Weg. Das Gnadenbild Maria, Königin des Friedens, in Ginderich war Ziel einer Wallfahrt. Die im Durchschnitt 40-köpfige Teilnehmerschar besuchte unter anderem auch den verrückten Puppenspieler, die Museen in Kevelaer und auf Laarbruch, das Klarissenkloster, die Moschee in Duisburg-Marxloh, die Hostienbäckerei, eine Straußenfarm, die Firma Redsun und eine Kornbrennerei.

Ein sehr wichtiger Termin war die jährliche Kolping-Senioren-Wallfahrt. An diesem Tag wurden rund 120 Pilger aus den Kolpingsfamilien des Kreisdekanates im Petrus-Canisius-Haus an einer Kaffeetafel bewirtet. Obwohl mit viel Aufwand verbunden, bereitete diese Aktion den Akteuren viel Freude.

  • Momentan besonders stimmungsvoll: Das Petrus-Canisius-Haus mit
    Pfarrgemeinde St. Marien Kevelaer vermietet das Objekt : Caritas übernimmt Petrus-Canisius-Haus
  • Tamina Kallert fühlte sich in Kevelaer
    Tamina Kallert und ihr Eindruck von Kevelaer : „Kevelaer ist ein Ort zum Luftholen“
  • Stabwechsel beim Technik-Team des Kevelaerer Bädervereins:
    Blick auf die Corona-Zeit und ein Amtswechsel : Bäderverein leistete 900 Stunden Arbeit

Franz-Josef Hälker, der sich auch in der Theaterabteilung engagierte, und Margret Mülders, die zehn Jahre lang die Kasse der Kolpingsfamilie führte, erinnern sich gerne und mit ein wenig Stolz an die vergangene Zeit zurück. Aber beim Abschied blieb auch ein bisschen Wehmut. Die Zukunft des Seniorenkreises ist noch nicht geklärt, da eine Nachfolge nicht in Sicht ist.

(RP)