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Wie Kevelaer eine Mammutsitzung in Corona-Zeiten organisiert

Haushaltsberatung in Corona-Zeiten in Kevelaer : Lange Beratung: Nach 60 Minuten wird gelüftet

Der Kämmerer hat den Haushalt für die Wallfahrtsstadt eingebracht. Die Politik will darüber ausführlich diskutieren. In Corona-Zeiten nicht ganz einfach.

Der Bürgermeister rechnet mit einer Mammutsitzung, aber die soll trotz der Corona-Pandemie stattfinden. Am Dienstag, 2. Februar, steht die Haupt- und Finanzausschuss-Sitzung an. Und erfahrungsgemäß ist die Beratung über den Haushalt in dieser Sitzung intensiv und zeitraubend. Während im Rat später kaum noch über den Haushalt diskutiert wird, haben die Politiker in der Sitzung üblicherweise die Gelegenheit, ausführlich über die verschiedenen Punkte des Zahlenwerks zu beraten.

Um die Abstände einzuhalten, wird im Konzert- und Bühnenhaus getagt. Beginn ist um 18.30 Uhr. Verabredet ist, dass nach einer Stunde eine Pause von zehn Minuten eingelegt wird. Dann soll im Raum quergelüftet werden. Danach wird wieder eine Stunde getagt, bevor wieder eine Lüftungspause folgt.

Zur guten Luft soll zudem beitragen, dass das Konzert- und Bühnenhaus eine neue Lüftungsanlage bekommen hat. Wer die Sitzung am Dienstag besuchen will, muss eine FFP2-Maske tragen. Die Politiker müssen die Maske auch beim Sprechen aufbehalten. Zuschauer, die keine Maske haben, können sich eine am Eingang für 2,50 Euro kaufen.

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Neben der Beratung über den Haushalt geht es nur noch um die Elternbeiträge für Offenen Ganztag und Verlässlichen Halbtag.

Der Haushalt soll in der Ratssitzung am Donnerstag, 18. Februar, verabschiedet werden. Erwartet wird, dass die Fraktionen wegen Corona diesmal auf die Haushaltsreden verzichten.