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Wie die Corona-Tests an der Gesamtschule Kevelaer gelaufen sind

Schule in Kevelaer bereitet sich auf Wechselunterricht vor : Gesamtschule: Alle 1400 Corona-Tests sind negativ

Ab Montag sollen auch alle Schüler wieder zum Schulzentrum kommen. Das Material für die Selbsttests ist da. Warum die Gesamtschule recht zuversichtlich ist.

Auch an der Gesamtschule Kevelaer rüsten sich die Lehrer für die Rückkehr der Kinder in die Schule. Ab Montag soll es wieder Wechselunterricht geben. Die Klassen werden dazu in zwei Gruppen geteilt. Eine hat am Montag, Mittwoch und Freitag Unterricht, die andere Dienstag und Donnerstag. Nach zwei Wochen wechselt der Rhythmus, damit alle Schüler die selbe Zeit in der Schule sind.

Es seien jetzt auch ausreichend Corona-Selbsttests für die mehr als 1000 Kinder und Jugendlichen da, erläutert Schulleiter Christoph Feldmann. „Alle Schüler werden zweimal pro Woche getestet, das spielt sich inzwischen recht gut ein.“ In der vergangenen Woche waren schon einmal 200 Schüler der Abschlussklassen wieder in der Schule. Da seien die Tests reibungslos gelaufen, berichtet Feldmann. Zudem gibt es eine erfreuliche Entwicklung: Bislang gab es noch keinen einzigen positiven Corona-Selbsttest. Vor den Osterferien hatte es bereits 1000 Tests gegeben, jetzt noch einmal etwas mehr als 400 – alle waren negativ. Auch im Kollegium habe es noch keinen positiven Corona-Test gegeben. Die Lehrer nehmen zweimal die Woche einen Selbsttest vor.

Die Akzeptanz bei den Schülern für die Regelung sei auch durchweg positiv. „Das Land hat ja den Test als Pflicht eingeführt, aber bei uns gibt es kaum jemanden, der den Test verweigert“, berichtet der Rektor. Er rate auch jedem, sich testen zu lassen, so Feldmann. „Denn ein Schüler, der den Test ablehnt, hat keinen Anspruch auf individuellen Distanzunterricht.“ Wie lange tatsächlich Präsenzunterricht in der Schule angesichts der stark steigenden Infektionszahlen möglich sein wird, wagt er nicht vorauszusagen. „Ich verkneife mir da Spekulationen, weil ich oft daneben gelegen habe.“ Er habe nicht damit gerechnet, dass die Kinder wieder in die Schule geholt werden. Doch das sei dann passiert. „Der ständige Wechsel ist auf jeden Fall für alle Beteiligten ein schwieriger Zustand“, sagt Feldmann.