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Wetten: Ekstase pur bei erster Kappensitzung der Geselligen Vereine

Erste Kappensitzung der Geselligen Vereine : Ekstase pur im Wettener Knoase-Saal

Wetten Die erste Kappensitzung der Geselligen Vereine Wetten war am Samstag wieder ein voller Erfolg und sorgte beim Publikum für Ekstase pur im Knoase-Saal am Marktplatz.

Am Samstag um 18.41 Uhr war es soweit: Der diesjährige Karneval erreichte Wetten. Die erste Kappensitzung der Geselligen Vereine Wetten nahm ihren Lauf und sorgte für Ekstase pur im Knoase-Saal am Marktplatz.

Ein wieder einmal großartiges Bühnenbild, welches die Niersbrücke des Dorfes zeigte, diente als heimatliche Kulisse und setzte die einzigartigen Auftritte in Szene. Ob Tänze, Sketches oder Büttenreden: Jeder Auftritt wies einen Heimatbezug auf, wurde gefeiert und die Akteure anschließend mit einer Rakete von der Bühne verabschiedet. Durch den Abend moderierte in gewöhnlich routinierter Weise Wilfried Hendricks. Begleitet wurde jeder Auftritt durch Live-Musik der Band „Jecksen Five“.

Die besten Witze Den Start machte „Bullo“ mit seinen zum Teil flachen Witzen, wodurch das Eis gebrochen wurde und das Publikum ab diesem Zeitpunkt nicht mehr einzufangen war. Einer der besten Witze lautete: „Geht ein Mann zum Arzt und erhält die Diagnose, er dürfe nur noch 100 Mal Sex haben. Da sagt seine Frau: ,Dann lass uns doch eine Liste führen`. Der Mann entgegnete: ,Mache ich doch schon. Aber du stehst leider nicht drauf.`

Im weiteren Programmverlauf traten wie schon in den Vorjahren wieder die „Stubbihüpfer“ auf. Sie überzeugten mit einer ausgefallenen Schwarzlicht-Choreo. Die ABBA-Tänzerinnen der „Union Sisters“ feierten ihr zehnjähriges Jubiläum und sind immer noch Feuer und Flamme für die Kappensitzung in Wetten.

Der Newcomer Die Newcomer des Programms waren die Nachwuchstänzer „LED Ole“ bestehend aus 14 jungen Tänzerinnen und Tänzern, die zu verschiedenen Songs aus den 1980er Jahren tanzten, wovon das Publikum sehr begeistert war.

Der Veteran Auch die „Twails“, die als Veteranen der Veranstaltung gelten, haben sich im Voraus viel Mühe gemacht und einen sehr gelungenen Sketch auf die Bühne gebracht, der für viele Lacher sorgte. Ebenfalls routiniert trat der Kempsche Kappesbur, Werner Roeling, auf und witzte wie gewohnt, während er mit seinem Kohl auf der Bühne stand.

Die besten Kostüme Wie jedes Jahr sorgten auch die teilweise sehr ausgefallenen und aufwendig hergestellten Kostüme für viele groß werdende Augen. Eines der besten Kostüme hatten sich fünf Frauen überlegt, die sich als Märchenfigur „Maleficent“ herrichteten und mit ihren Hörnern überall auffielen.

Fazit: In Wetten stand an diesem Abend der Karneval komplett im Fokus und die Freude daran breitete sich aus. „Diesen Abend wird man so schnell nicht vergessen“, wird sich die Mehrheit der Anwesenden gedacht haben. Am kommenden Samstag wird dann die zweite Kappensitzung stattfinden, welche mit Sicherheit für eine ähnliche Stimmung sorgen wird.