Weeze: Weezes CDU geht mit viel Zuversicht in die Wahl

Weeze: Weezes CDU geht mit viel Zuversicht in die Wahl

Trotz eines weiteren Mitbewerbers (Grüne) um die Sitze im Gemeinderat ist Weezes CDU zuversichtlich, weiterhin die mit Abstand stärkste Fraktion stellen zu können. Max von Elverfeldt, der gerade mit 100-prozentiger Zustimmung wiedergewählte Parteivorsitzende, seine Vorstandskollegen und Guido Gleißner als Fraktionschef stellten gestern ihr Eckpunktepapier vor.

Was die Weezer Mehrheitspartei vermitteln will: Alle Fortschritte der vergangenen zehn Jahre seien insbesondere ihr und der engagierten Verwaltung zu verdanken. Wobei Gleißner froh darüber ist, dass die meisten Themen durchaus mit den anderen politischen Kräften gemeinsam umgesetzt wurden. Auch Ratsmitglied Heinz Hönnekes unterstreicht den respektvollen Umgang der Weezer Kommunalpolitiker untereinander - das mache die Ratsarbeit sehr angenehm. Hildegard Hönnekes und Michael Pawlawski sind übrigens neue Stellvertreter im Ortsverband und wollen sich ebenso wie ihr Vorsitzender, der bekanntlich Kreistagsmitglied ist, aus der Ratsarbeit heraushalten.

Guido Gleißner und seine Parteikollegen stehen hinter dem Airport und hoffen auf weitere gewerbliche Ansiedlung in seinem Bereich. Sie unterstützen neue Gewerbegebiete auch an der Grenze zu Goch über den Flächenpool und möglichst auch in der Nähe von Schloss Wissen (auf der anderen Seite der Bundesstraße). Dass Weezes Zentrum noch weiter ausgebaut und verschönert werden soll, ist ausgemachte Sache, wozu auch die Neugestaltung des Alten Markts samt Nebenstraßen gehört. Die Weezer CDU hofft auf die Genehmigung der geplanten Windparks und sieht dabei mit Spannung Richtung Kreistag, der sich mit der Sache beschäftigen wird. Wichtig ist für den Ort an der Niers auch der Bereich Freizeit: Die Brücke vom Tierpark in Richtung Ortskern, ein Zeltplatz und der Ausbau des Naturlehrpfads gehören dazu. Weil Weeze auch zum Wohnen immer attraktiver werde, sind neue Baugebiete vorgesehen. Fahrradfahrer sollen in Absprache mit den Landwirten auf ausgebauten Wirtschaftswegen die Landschaft genießen, wofür jedes Jahr 50 000 Euro ausgegeben werden. Dass sich die Vereine, denen die CDU weiterhin ihre Unterstützung verspricht, bald über ein Bürgerhaus freuen können (Baugebiet vermutlich im Herbst), ist ebenso abgemacht wie die Intensivierung der grenzüberschreitenden Arbeit oder die Beibehaltung der Bürgerwerkstätten. "Die intensive Bürgerbeteiligung bei vielen großen Themen hat uns viel Zustimmung der Weezer eingebracht", sagt Gleißner.

(nik)
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