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Weeze: Schützentag der St.-Johannes-Bruderschaft

Brauchtum in Weeze : Schützentag der St.-Johannes-Bruderschaft am Kirmessonntag

Der Vorstand hatte zu einem Schützentag eingeladen, um die wegen der Pandemie ausgefallenen Jahreshauptversammlungen 2020 und 2021 samt Königszech nachzuholen. König Arnold Schmitz stellte mit seinen Ministersöhnen Arno und Christian auf seinem Rottumshof eine große offene Halle zur Verfügung.

„Endlich mal wieder im Schwatten!“, so die Aussage von Norbert Mülders, den 1. Vorsitzenden der St.-Johannes-Schützenbruderschaft 1698 Weeze am Kirmessonntag, ohne Kirmes. Als „Schwatten“ bezeichnen die Johannesschützen ihren Schützenanzug, der aus schwarzem Anzug, weißem Hemd, silberner Fliege und schwarzem Zylinder besteht.

Der Vorstand hatte zu einem Schützentag eingeladen, um die wegen der Pandemie ausgefallenen Jahreshauptversammlungen 2020 und 2021 samt Königszech (kleiner Imbiss) nachzuholen, der mit einem Frühschoppen abgeschlossen werden sollte. Als Örtlichkeit stellte der im dritten Jahr amtierende König Arnold Schmitz mit seinen Ministersöhnen Arno und Christian auf seinem Rottumshof eine große offene Halle zur Verfügung. Dort gab es auch im Umfeld reichlich Platz im Freien. Teilnehmen konnte, wer aktuell getestet war oder einen Test vor Ort unter Anleitung vornahm. 75 Johannesschützen waren der Einladung gefolgt.

Begonnen wurde mit einer Heiligen Messe, die Präses Pastor Klaus Martin Niesmann zelebrierte. An der an diesem Sonntag in allen Messen der Pfarrgemeinde St. Cyriakus durchgeführten Kollekte zur Unterstützung eines Projekts von Pater Julien Ntendo aus dem Kongo beteiligten sich die Schützen ebenfalls.

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Die Berichte über die Jahre 2019 (JHV 2020) und 2020 (JHV 2021) zeigten klar die Reduzierung der Aktivitäten durch die Pandemie. Die Kassenberichte wiesen allerdings auch aus, dass es unabhängig davon auch Fixkosten gibt, zum Beispiel Beiträge und Versicherungen, die immer anfallen. Kassierer und Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Als neue Schützenbrüder wurden Carsten Schmidt und Julian Wels, deren Aufnahmeanträge schon vor der Pandemie vorlagen, einstimmig bestätigt. Die beiden Tätigkeitsschwerpunkte der Johannesschützen, Fahnenschwenken und Schießsport, werden auch weiterhin aktiv ausgeübt. Die Schießgruppe muss allerdings noch Maßnahmen zur Renovierung des Luftgewehrschießstands überlegen. Durch Starkregen war dort Wasser eingedrungen und hatte einigen Schaden angerichtet.

Auf Veranlassung eines Vorstandsmitgliedes, das direkten Kontakt zu einer von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Familie im Ahrtal hat, wurde ein Sparschwein aufgestellt, um Spenden dafür zu sammeln. Es kamen über 1100 Euro zusammen, die von der Schützenkasse auf 1500 Euro aufgestockt wurden. Ein weiterer Spender erhöhte die Gesamtsumme auf 1750 Euro. Der Betrag wird direkt auf das Konto der Familie überwiesen.