Vorschläge an den Bürgermeister Schülerinnen wollen McDonalds in Weeze

Weeze · Schülerinnen aus Weeze haben Wünsche für ihren Ort zusammengestellt. Ganz oben auf der Liste steht ein McDonalds-Restaurant, aber sie wollen auch Verbesserungen beim Niersexpress. Was der Bürgermeister dazu sagt.

Ein großer Wunsch der Schülerinnen: McDonalds in Weeze (Symbolfoto).

Ein großer Wunsch der Schülerinnen: McDonalds in Weeze (Symbolfoto).

Foto: dpa/Matthias Schrader

Welche Wünsche und Ideen gibt es für eure Heimatgemeinde? Mit dieser Frage setzten sich Weezer Schülerinnen der Klasse 5c der Gesamtschule Mittelkreis Goch im Rahmen einer Projektarbeit auseinander. Sie nahmen dabei auch per Brief Kontakt zu Bürgermeister Georg Koenen auf und schilderten ihm ihre Ideen. Der Verwaltungs-Chef nahm  den Brief zum Anlass, um die Schülerinnen ins Rathaus einzuladen und sich mit ihnen auszutauschen.

Dort erzählten sie dem Bürgermeister, was sie sich für ihren Ort wünschen. Einmal hätten sie gerne eine Verbesserung beim Niersexpress. Denn den Zug nutzen sie auch, um damit nach Goch zu kommen. Der RE10 solle zuverlässiger werden, wünschen sich die Schülerinnen. „Ich habe ihnen zugesagt, mich weiter dafür einzusetzen“, sagt Georg Koenen. Er verwies darauf, dass es zu dem Thema gerade in jüngster Vergangenheit eine Reihe von Initiativen gegeben habe. Unter anderem hatten sich Vertreter von Bahn und Politik zu einem Krisengipfel getroffen. „Wir werden da weiter am Ball bleiben“, verspricht der Bürgermeister.

 Die Schülerinnen besuchten Bürgermeister Georg Koenen im Rathaus.

Die Schülerinnen besuchten Bürgermeister Georg Koenen im Rathaus.

Foto: Gemeinde/Gemeinde Weeze

Bei einem weiteren Wunsch sind die Einflussmöglichkeiten des Bürgermeisters dagegen begrenzt. „Die Schülerinnen haben auch den Wunsch, dass McDonalds nach Weeze kommt“, berichtet Koenen. Bislang gibt es die Schnellimbiss-Kette in der Umgebung in Geldern, Kleve oder Goch. In Kevelaer sitzt Konkurrent Burger King, in Weeze gibt es ein Fast-Food-Restaurants dieser Ketten bislang nicht. „Ich konnte den Schülern hier natürlich keine Zusagen machen und habe ihnen erläutert, dass McDonalds eher in größere Städte gehe“, berichtet Koenen.

Der nutzte den Besuch der Schülerinnen auch, um ihnen einen Einblick in die Arbeit eines Bürgermeisters zu geben. „Sie wollten wissen, ob ich gerne Bürgermeister bin. Das war meine Antwort klar: natürlich ja.“ Abschließend gab es noch eine kleine Rathausführung für die Schülerinnen.

(zel)