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Weeze: Feuerwehr kann Pferdestall vor Feuer retten

Carport in Weeze steht in Flammen : Feuerwehr kann Pferde vor Flammen retten

Ein Unterstand, in dem Stroh lagerte, hat in Weeze am Dienstagmorgen Feuer gefangen. Die Löscheinheiten aus Weeze und Wemb waren gefordert.

Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass bei einem Brand in Hees am Dienstagmorgen nicht noch mehr passierte. Wie Feuerwehrsprecher Dominik Behet berichtet, waren die Einheiten Weeze und Wemb gegen 8 Uhr alarmiert worden. Ein Nachbar hatte gesehen, dass Feuer aus einem Unterstand eines Anwesens an der Grootestraße kam. In dem Carport wurde Stroh gelagert, das Feuer gefangen hatte. „Der Carport brannte bereits in voller Ausdehnung, daher war es für uns wichtig, die angrenzenden Gebäude zu schützen“, so Behet.

An den Unterstand grenzen ein Wohnhaus sowie ein Pferdestall an. Die Einsatzkräfte entschieden sich dafür, die Tiere im Stall zu lassen. Bei einer so brenzligen Situation sei das Verhalten der Tiere unkalkulierbar. Der Fluchtinstinkt werde ausgelöst und es sei dann nachher schwierig, die verängstigten Pferde wieder einzufangen. Mit einem Lüfter sorgte die Feuerwehr dafür, dass der Rauch nicht in den Pferdestall drang. Gleichzeitig bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen und hatten das Feuer relativ schnell unter Kontrolle. Das Wohnhaus und der Pferdestall konnten geschützt werden, der Carport allerdings brannte komplett nieder. Immerhin konnte die Feuerwehr einen Trecker noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

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Etwa 25 Feuerwehrleute und fünf Fahrzeuge waren an dem Einsatz beteiligt. Erst vor einiger Zeit hatte die Feuerwehr an der Weezer Reithalle den Ernstfall geübt. Das kam ihr jetzt zu Gute. „Durch solche Übungen wird man dann für das Verhalten im Ernstfall sensibilisiert“, sagt Behet. Dass man die Pferde bei Feuer besser im Stall lässt, sei ein gutes Beispiel dafür gewesen, dass manche Dinge dann kurze Zeit später bereits praktisch umgesetzt werden können.

Zur Ursache des Feuers und der Höhe des Sachschaden gab es noch keine Angaben. Für die Dauer des Einsatzes war die K37 zeitweise komplett gesperrt.