Familie aus Weeze bei RTL Sendung „Gecheckt“ An die vegane Bratwurst wollte selbst der Hund nicht ran

Weeze · Wie ist das, vier Wochen auf Fleisch zu verzichten? Eine Familie aus Weeze machte für die RTL Sendung „Gecheckt“ den Test. So fällt ihre Bilanz aus.

Moderatorin Mareile Höppner wollte von Lijana wissen, ob die Familie nicht ab und zu geschummelt hat.

Moderatorin Mareile Höppner wollte von Lijana wissen, ob die Familie nicht ab und zu geschummelt hat.

Foto: RTL/Screenshot RTL

Die RTL-Service-Sendung „Gecheckt" feierte jetzt ihr Comeback mit einer besonderen Ausgabe rund um das Thema Fleisch. Im Fokus stand der Vergleich zwischen Fleisch und Fleischersatzprodukten hinsichtlich Geschmack, Kosten und vor allem Gesundheit.

Mit dabei war auch Familie de Mattheis aus Weeze. Sie stellte sich einem Experiment und trat gegen eine andere Großfamilie an, um die Vor- und Nachteile von Fleisch und Fleischersatzprodukten zu testen. Die Weezer Familie verzichtete für RTL vier Wochen lang auf Fleisch und setzte auf Ersatzprodukte. Die andere hatte die Aufgabe, so viel Fleisch zu sich nehmen wie der Durchschnitt – nämlich ein Kilo pro Person pro Woche.

Familie de Mattheis mit Mandi, David, Aliya, Lijana, Helene und Aaron stellte sich der Herausforderung. Tochter Aliya hatte anfangs noch Bedenken. „Oh nein, dann können wir nach der Schule gar keinen Döner mehr holen", sagte sie.

Die vegetarischen Nuggets wurden als relativ authentisch empfunden, während die vegane Bratwurst laut Mutter Mandi eine Enttäuschung war. „Da wollte selbst der Hund nicht ran", erzählte sie lachend. Für Vater David war das Experiment am schwierigsten. „Ich habe das Gefühl, mir fehlt etwas", sagte er. Auf das gewohnte Essen zu verzichten, sei das schwierigste gewesen, sagte er.

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Am Ende des vierwöchigen Experiments packte RTL noch einmal alles auf den Tisch, was beide Familien in der Woche gegessen hatten. Die „Fleischfamilie“ kam dabei auf sage und schreibe 48 Kilogramm Fleisch. Der Tisch bog sich fast unter dem Gewicht.

Bei Familie de Mattheis war dagegen weit weniger auf die Teller gekommen: Sie hatte nur 17 Kilogramm Fleischersatz-Produkte zu sich genommen. Und wie sieht ihr Fazit zur fleischfreien Alternative aus? Durchaus positiv. „Wir haben das Hackfleisch echt gerne gegessen", sagte die kleine Tochter. Und wurden denn auch mal geschummelt und neben die Mohrrübe noch schnell eine Salami gelegt?, wollte Moderatorin Mareile Höppner wissen. „Nein, ich habe ganz auf Fleisch verzichtet, weil ich schon groß bin und bei dem Experiment mitmachen wollte“, versicherte die achtjährige Lijana.

Auch die Preisunterschiede waren erheblich. Das „Team Fleischersatz“ gab 260 Euro für 17 Kilogramm aus, während das „Team Fleisch“ 460 Euro für 48 Kilo ausgab. Im Verhältnis erwies sich der Fleischkonsum als deutlich günstiger. Fazit: Der Umstieg auf Fleischersatzprodukte kann teuer werden.

(ana)
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