1. NRW
  2. Städte
  3. Kevelaer

Wallfahrtssaison in Kevelaer unter Corona-Bedingungen eröffnet

Abt Dölken öffnet Pilgerpforte in Kevelaer : Zweite Wallfahrtseröffnung in Corona-Zeiten

Unter ganz besonderen Vorzeichen stand auch diesmal wieder die Eröffnung der Wallfahrtssaison in Kevelaer. Erneut durften nur 150 Gläubige in die Basilika. Auch auf dem Kapellenplatz waren nur wenige Gäste zugelassen.

Zum zweiten Mal unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie ist die Wallfahrtssaison im niederrheinischen Kevelaer am 1. Mai eröffnet worden. Albert Thomas Dölken, Abt des Prämonstratenserklosters in Duisburg-Hamborn, schlug vor Beginn des festlichen Gottesdienstes drei Mal symbolisch mit einem goldenen Hammer an das Pilgerportal der Marienbasilika.

Dazu rief er den Satz „Öffnet die Tore unserem Erlöser Jesus Christus“ in den Sprachen Latein, Deutsch, Niederländisch und Englisch.

Aufgrund der coronabedingten Beschränkungen mussten in der Basilika viele Plätze frei bleiben, auch auf dem Kapellenplatz hatten sich nur wenige Zuschauer versammeln können. Wallfahrtsrektor Gregor Kauling sagte mit Blick auf die Beschränkungen: „Es ist wichtig, Türen zu öffnen und Raum zu geben in dieser Zeit der Einschränkungen. Das gibt Luft zum Atmen.“ Damit nahm er Bezug auf das diesjährige Wallfahrtsmotto „Atme in uns, Heiliger Geist“. Es sei eine Zeit, in der man in den offenen Kirchen Glaube und Hoffnung ebenso teilen dürfe wie Trauer und Schmerz, um Trost zu empfangen in einer Zeit der Enge, betonte Kauling.

  • Wallfahrtsrektor Gregor Kauling ist überzeugt, dass
    Eröffnung der Pilgersaison in Kevelaer : Wallfahrtsrektor hält an Präsenzgottesdiensten fest
  • Romano Giefer wird den Schweizer Bassbariton
    Geistliches Konzert in der Basilika : Auszüge aus der „Wallfahrt nach Kevelaer“
  • Udo Robling von der Kreisjägerschaft bei
    Nach coronabedingter Schließung : Jäger spenden für den Tiergarten

Er hatte im Vorfeld deutlich gemacht, wie wichtig es sei, auch in diesen Zeiten Präsenzgottesdienste zu feiern. „Die Kirchen in Deutschland sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in der Corona-Krise sehr bewusst“, sagt Wallfahrtsrektor Gregor Kauling. 

Vor einem Jahr sei die Wallfahrtseröffnung in Kevelaer der erste Präsenzgottesdienst in Nordrhein-Westfalen nach dem so genannten „harten Lockdown“ gewesen. Jetzt freue man sich auf den Beginn der Wallfahrtssaison 2021 unter dem Leitgedanken „Atme in uns Heiliger Geist.“ In einer „Zeit der Atemstillstände“ sei die Belebung von Kirche und Gesellschaft durch das gemeinschaftliche Gebet ein wichtiges Trostmoment, so Kauling.

(RP/zel)