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Veranstaltungsreihe Atempause findet wieder am Gradierwerk in Kevelaer statt

Am Gradierwerk in Kevelaer : Atempause auch in Corona-Zeiten

Die beliebte Veranstaltungsreihe auf der Hüls findet auch in diesem Sommer statt. Die Teilnehmer müssen dann bestimmte Schutzmaßnahmen beachten. Mitmachen geht jetzt nur noch nach Anmeldung.

Der Titel ist etwas irreführend: „Atempause light“ ist die Veranstaltung auf der Hüls überschrieben. Das klingt nach ausgedünntem, abgespecktem Programm. Doch so „light“ ist das Angebot gar nicht. Nachdem es im vergangenen Jahr 65 Programmpunkte waren, sind diesmal sogar 84 geplant. Jetzt stellten die Organisatoren das Programm vor.

Was ist neu? Auch bei der Atempause müssen die Organisatoren auf die Corona-Schutzbestimmungen achten, vor allem auf die Abstandsregeln. Daher ist diesmal die Zahl der Teilnehmer begrenzt, bislang gab es keine Obergrenze bei den Besuchern. Jetzt ist bei 50 Personen Schluss. Daher müssen sich auch alle vorher anmelden, auch damit im Falle einer Infektion eine Kontakt­rückverfolgung möglich ist. Damit auch alle möglichst die Chance haben, einen Platz in einem Kursus zu bekommen, darf jeder höchstens drei Kurse pro Woche buchen. Neu dabei ist auch Verena Rohde, die neue Leiterin des Bereichs Kultur und Tourismus in Kevelaer. Ihr zur Seite steht Eva Hundermarck, die die Atempause schon mehrfach begleitet hat.

Was ist zu beachten? Jeder, der kommt, muss sich am Empfangsgebäude des Gradierwerks melden. Das wird in Kürze offiziell eröffnet und ist bis zum Start der Atempause am 13. Juli in Betrieb. Bei der Ankunft müssen die Gäste einen Mundschutz tragen. Der darf während des Kurses abgesetzt werden. Abfahrt ist ausschließlich über die Seitenwege der Hüls. Alle sollten auf einen Abstand von 1,50 Meter achten, Material für den Kursus wie eine Sportmatte müssen selbst mitgebracht werden. Getränke und Obst stellt Brüggemeier zur Verfügung.

Was ist im Angebot? Es gibt mehr als 30 verschiedene Sport- und Entspannungsangebote. Diesmal finden sie erstmals vor der imposanten Kulisse des Gradierwerks statt. Die Anlage wird auch genutzt, um hier an der Sole nach den Übungen zur Ruhe zu kommen. „Es passt einfach perfekt“, meint Verena Rohde. Schon jetzt seien regelmäßig viele Besucher im Solegarten. Die Atempause ist sicher auch eine Veranstaltung, die den Fokus noch mehr auf die Hüls richtet. Diesmal ist die Veranstaltungsreihe von drei auf vier Wochen ausgeweitet worden. Neben bekannten Kursen wie Yoga, Tai Chi oder Nordic Walking gibt es drei neue Angebote. Die Gruppe „Kevelarer boulen“ nutzt die neuen Boulebahnen, um den Sport auch in der Marienstadt bekannt zu machen. Der Kneipp-Verein Gelderland kann den ganz neuen Kneipp-Park am Gradierwerk nutzen. „Bei der Premiere der Atempause waren wir seinerzeit mit einem mobilen Tretbecken hier, jetzt finden die Besucher hier eine fertige Anlage vor“, berichtete Udo Spelleken vom Kneippverein. Damit hat der Verein jetzt die Möglichkeit, die Teilnehmer in die Philosophie von Joseph Kneipp einzuführen. Neu mit dabei ist auch der Tennisverein Blau Weiß Kevelaer. Seine Anlage befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gradierwerk. Dort wird der Tennisverein Schnuppertennis anbieten. Die Schläger werden gestellt.

Was kostet es? Wie in den vergangenen Jahren ist es kostenlos.

Was fältt aus? Traditionell bildete das Grillen mit Open-Air-Kino den Abschluss der Atempause. Wegen Corona wollten die Organisatoren aber kein Riskio eingehen. Daher ist das Open-Air-Kino diemal nicht mit im Programm.