Kevelaer: UWU: Kreis-Eskapaden zu Lasten der Kommunen

Kevelaer: UWU: Kreis-Eskapaden zu Lasten der Kommunen

Sehr schlecht sind die Kevelaerer Kommunalpolitiker derzeit auf den Kreis Kleve zu sprechen. Das drücken sie nicht nur durch die Resolution aus, die sie in der jüngsten Ratssitzung auf den Weg brachten. Darin ist formuliert – ähnlich wie es schon andere Kommunen ausdrückten – dass die Stadt die Anhebung der Kreisumlage ablehnt und den Kreis auffordert, sie zurückzunehmen. Der Kreis verfüge über Rückstellungen, die er nutzen solle, statt die Städte und Gemeinden über Gebühr zu belasten.

Sehr schlecht sind die Kevelaerer Kommunalpolitiker derzeit auf den Kreis Kleve zu sprechen. Das drücken sie nicht nur durch die Resolution aus, die sie in der jüngsten Ratssitzung auf den Weg brachten. Darin ist formuliert — ähnlich wie es schon andere Kommunen ausdrückten — dass die Stadt die Anhebung der Kreisumlage ablehnt und den Kreis auffordert, sie zurückzunehmen. Der Kreis verfüge über Rückstellungen, die er nutzen solle, statt die Städte und Gemeinden über Gebühr zu belasten.

Dass der Kreis über genügend Mittel verfüge, folgert ein Teil der Kevelaerer Politik (insbesondere die Opposition) daraus, dass Geld vorhanden sei, um sich mit zehn Millionen Euro bei der Sparkasse Emmerich-Rees einzubringen oder dem Flughafen Weeze die Rückzahlung seiner Kredite zu stunden oder sich gar damit abzufinden, das Geld nicht zurück zu bekommen.

  • Kreis Kleve : Kreis will die Umlage senken: Kommunen sparen viel Geld

Wie seien diese Kredite eigentlich abgesichert, wollte UWU-Fraktionschef Ernst Umbach wissen — hoffentlich über Grund und Boden? Denn was seien wohl die Anteile wert, die der Kreis nun statt der Rückzahlung bekomme? Er refinanziere seine "Eskapaden" über die Kreisumlage.

Zudem ließ Umbach anklingen, was sich da am Flughafen als "flugaffines Gewerbe" ansiedele, habe seiner Ansicht nach nicht immer viel mit der Branche zu tun. Der Kreis und die gemeinde Weeze drückten da wohl schon mal großzügig ein Auge zu. Es gibt jedoch auch ein Thema, wo sich Umbach gerne großzügig zeigt: Das Schützenhaus in Keylaer soll ruhig durch die Stadt mitfinanziert werden.

(RP)
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