Trotz Peter-Plümpe-Platz-Umgestaltung: „Die Kirmes ist sicher“

Innenstadtgestaltung in Kevelaer : Trotz Platz-Umgestaltung: „Die Kirmes ist sicher“

Die Entscheidung, ob Festzelt direkt bei der Kirmes auf dem Peter-Plümpe-Platz stehen kann, ist noch nicht gefallen.

In der kommenden Woche beginnt am Donnerstag, 30. Mai, in Kevelaer wieder die Kirmes. Für viele ein Highlight des Jahres, das aktuell aber besondere Bedeutung bekommt, weil, wie berichtet, gerade das Verfahren zur Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes angelaufen ist. Und eben auf diesem Areal stehen ein Großteil der Fahrgeschäfte und eben auch das große Festzelt. Im Vorfeld der Kirmes stellte Ludger Holla von der Stadtverwaltung klar, dass die Kirmes für die kommenden vier Jahre in der jetzigen Form auf jeden Fall gesichert ist. Die Planungen seien gerade erst angelaufen, bis 2022 werde es keine Veränderungen geben, vermutlich auch 2023 nicht. Dominik Lemken und Peter Tenhaef vom Vorstand der Geselligen Vereine machten klar, dass das Festzelt auf jeden Fall weiter direkt bei der Kirmes stehen müsse. Gerade das sorge dafür, dass die Kirmes so lebendig ist. „Wir haben nur einen Wunsch: das Zelt und die Kirmes müssen weiter auf dem Peter Plümpe Platz stattfinden. Das ist unsere Bitte, denn wir wissen, dass wir nichts fordern können.“

Auch Dirk Janßen von den Schaustellern sagt deutlich, dass die Kirmes ins Herzen der Stadt gehöre. Er freue sich daher über die Zusage, dass das Fest für die kommenden vier Jahre in der jetzigen Form gesichert sei. In Kevelaer mache die Verbindung von Fahrgeschäften und Festumzügen den besonderen Reiz aus. Das sei einzigartig in der Region. Man sei in einem gutem Prozess und hoffe auf eine Umsetzung der Wünsche.

Bürgermeister Dominik Pichler versichert, dass die Kommune versuche, möglichst viele Gruppen bei der Planung des Platzes einzubeziehen. Die nächste Möglichkeit dazu ist die Bürgerkonferenz am Donnerstag, 23. Mai. Ab 19 Uhr dürfen alle Interessenten mit Vertretern der Stadt Ideen zum Peter-Plümpe-Platz austauschen.

Pichler spricht von einem „Brainstorming“, einer Ideensammlung eben. „Klar ist, das wir nicht allen Interessengruppen gefallen können, dafür sind die Möglichkeiten auf dem Platz zu vielfältig“, sagt Pichler. Er wisse aber, welche Tradition gerade hinter der Kirmes in Kevelaer stehe. Diese Tradition sei lebendig. „Wir werden versuchen, den Interessen gerecht zu werden. Versprechen können wir aber nichts, denn die Entscheidung trifft am Ende die Politik“, so Pichler.

Im ersten Schritt werden jetzt Wünsche und Anregungen der Bürger gesammelt. Aus den Ergebnissen entsteht dann das Grundgerüst für die eigentliche Gestaltungsplanung.

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