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Trotz Corona-Krise gibt es wieder eine Hochzeit bei Parookaville

Samstag bei Parookaville : Wieder Festivalhochzeit in Weeze - trotz Corona

Das Coronavirus hat für die Absage des Parookaville-Festivals 2020 gesorgt. Als Trost gibt es DJ Sets aus Weeze als Stream. Und auch geheiratet wird wieder.

„Dreams can not be cancelled“ (Träume können nicht abgesagt werden) lautet das trotzige Motto, mit dem die Organisatoren klarstellen, dass es auch in Corona-Zeiten nicht ganz ohne Electro-Dance-Music geht. An den beiden Tagen werden prominente DJs nach Weeze kommen und dort für jeweils 100 Fans exclusiv auftreten. Die 200 Plätze werden verlost. Am Freitag ist Felix Jaehn dabei. Die einstündigen Sets werden live gestreamt. Dazwischen gibt es Rückblicke auf besondere Momente der vergangenen fünf Parookaville-Jahre.

Und da der Grundsatz von Parookaville nun einmal „Liebe, Wahnsinn und pure Glückseligkeit“ lautet, darf auch im Corona-Jahr die traditionelle Parookaville-Hochzeit nicht fehlen. Erneut hat Warsteiner ein Paar gesucht, das beim Festival heiraten möchte. Ganz echt und standesamtlich, versteht sich. Auch diesmal gab es zahlreiche Bewerbungen und inzwischen steht das glückliche Paar fest, das in der Festival-Kirche heiraten darf. Die kleine weiße Kirche mit dem ganz eigenen Charme und der speziell gestalteten Kulisse wird auch diesmal aufgebaut.

Dass diese Hochzeit etwas Besonderes ist, steht jetzt schon fest. Der Trauzeuge ist wieder ein prominenter DJ. Diesmal übernimmt Produzent Topic diese Aufgabe, der mit seinem Hit „Breaking Me“ Charterfolge in zahlreichen Ländern feiert.

Und die Trauung wird an dem Wochenende vermutlich die Hochzeit mit den meisten Zuschauern sein. Denn die Zeremonie ist Teil des offiziellen Festivalprogramms am Samstag und wird als Video online ausgestrahlt.

Der Tag zuvor ist für viele zudem ein ganz wichtiger Termin: Am 17. Juli, um Punkt 12 Uhr, beginnt nämlich der offizielle Vorverkauf für Parookaville 2021. Da viele ihre Tickets von diesem Jahr behalten haben, sind diesmal bereits 70 Prozent der Karten weg.