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Schulpolitik: SPD will Sozialarbeiter für die Grundschulen

Schulpolitik : SPD will Sozialarbeiter für die Grundschulen

nachdem sich die Schulsozialarbeiter im Ausschuss vorgestellt hatten, gab es von den Politikern bereits viel Applaus für die Arbeit. Gleichzeitig kam der Wunsch durch eine Grundschulleiterin auf, dass doch auch die Grundschulen von diesem Angebot profitieren sollten.

Die Anregung greift jetzt die SPD auf. Die SPD-Fraktion hat einen Antrag gestellt und bittet die Verwaltung zu prüfen, ob es Fördermittel für die Einstellung beziehungsweise Finanzierung von Schulsozialarbeitern im Grundschulbereich gibt. „Bei den Grundschulen soll eine Abfrage erfolgen, in welchem Umfang Bedarf für eine Schulsozialarbeiterin oder einen Schulsozialarbeiter besteht. Dabei sollte klar werden, dass sich einzelne Grundschulen eine Stelle teilen müssten“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Horst Blumenkemper in dem Antrag.

Wenn keine Fördermittel zur Verfügung stehen würden, sollen spätestens im Haushalt 2020 – nach erfolgter Prüfung des Bedarfs – die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Da aufgrund des Lehrermangels manche Stellen nicht besetzt werden können, seien die Lehrer besonders an den Grundschulen stark belastet, so Blumenkemper in der Begründung des SPD-Antrags. Hinzu kämen die durch die Inklusion entstandenen Probleme.

„Insofern wäre die Einstellung eines Schulsozialarbeiters sehr hilfreich, um die Lehrer etwa bei der Elternarbeit oder im Bereich des sozialen Lernens zu unterstützen“, schreibt Horst Blumenkemper weiter.