1. NRW
  2. Städte
  3. Kevelaer

Weeze: SPD Weeze will, dass Busse umweltfreundlicher werden

Weeze : SPD Weeze will, dass Busse umweltfreundlicher werden

Im Haupt- und Finanzausschuss geht es heute, wie berichtet, um die Gründung der Windstiftung "Jetzt Weeze". Außerdem werden die Politiker ab 18 Uhr über den neuen Vertrag zum öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) beraten.

Dazu hat die SPD jetzt einen Antrag eingereicht. Die Genossen fordern den Einsatz umweltfreundlicher Linienbusse im Kreis Kleve. "Bei Neuverhandlungen dieser Verkehrsverträge soll die Einsetzung von Elektrofahrzeugen oder anderen ökologisch sinnvollen Busantrieben wie Gas-, Hybrid- oder Wasserstoffmotoren unabdingbare Voraussetzung für die Vertragsschließung sein", schreibt der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Alfons van Ooyen.

Wie berichtet, laufen sämtliche Verkehrsverträge des Kreises Kleve zum ÖPNV zum 30. November 2019 aus. Deshalb müssen nahezu alle Verkehrsleistungen für den Kreis Kleve neu organisiert, vergeben und konzessioniert werden. Van Ooyen meint: "Dies bietet die einmalige Gelegenheit, zukunftsorientiert den Busverkehr umweltschonend zu betreiben."

Der SPD sei bewusst, dass eine komplette Umstellung auf emissionsfreie Busse einige Zeit dauern werde, da noch nicht abgeschriebene Dieselbusse über Jahre hinweg im Einsatz bleiben. "Aber man muss schon starten, um ans Ziel zu kommen."

  • Weeze : Weeze würdigt ehrenamtlichen Einsatz
  • Seine Fechtausrüstung für die Olympischen Spiele
    Reiner Uhlig aus Kevelaer war 1960 Teil der gesamtdeutschen Mannschaft : Olympia als einmaliges Erlebnis
  • Sevelen, Betreiberehepaar des Wohnmobilpark, Waltraud und
    Campingurlaub liegt im Trend : Flut – Camper weichen nach Sevelen aus

Die verbleibenden Dieselbusse könnte man auch für die Übergangszeit so umrüsten, dass sie erheblich sauberer werden. Es gebe beispielsweise ein in Finnland entwickeltes System, dass die Harnstoffeinspritzung in die Diesel-Abgasreinigungsanlagen sehr viel effizienter steuere als die herkömmlichen Systeme.

"Dass diese Umweltschutzmaßnahmen nicht umsonst zu haben sind, versteht sich von selbst", so van Ooyen weiter. Klar ist also, dass dafür Geld in die Hand genommen werden muss.

(RP)