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SPD Kevelaer macht sich Sorgen um Grundwasser

Umweltpolitik in Kevelaer : SPD Kevelaer sorgt sich um den Grundwasserspiegel

In der Natur seien die Folgen der Trockenheit sichtbar. Die SPD Kevelaer will wissen, welche Maßnahmen getroffen werden, um der Natur zu helfen.

Die trockenen Frühjahre und Sommer der vergangenen Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Deswegen hat die SPD-Fraktion im Rat der Wallfahrtsstadt Kevelaer die Verwaltung um einen Bericht gebeten, wie sich der Grundwasserspiegel in den vergangenen 20 Jahren in und um Kevelaer verändert hat. Auch wollen die Sozialdemokraten wissen, welche Maßnahmen ergriffen wurden und werden, um ein weiteres Absinken des Grundwasserspiegels zu verhindern und wieder auf ein umweltverträgliches Niveau zu bringen.

Die niedrige Zufuhr durch geringe Regenmengen steht höheren Wasserverlusten gegenüber, stellen die Kevelaerer Sozialdemokraten fest. Dieses Missverhältnis sei auch bedingt durch stetig schnelle Ableitung in leistungsstarken Entwässerungsgräben (zur Entfeuchtung von Ackerland auch in den Niersauen), durch Entnahmen zur Bewässerung von Ackerflächen und durch Absenkungen im Zuge von Kiesabgrabungen. „Anhaltende Trockenheit in den vergangenen Jahren, bedingt durch den fortschreitenden Klimawandel, ist zudem verantwortlich für den Wassermangel in unseren Böden“, so die Lokalpolitiker.

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Bäume zum Beispiel hätten sich über Jahrzehnte an einen bestimmten Wasserstand angepasst, sie verlieren den Kontakt zum Wasser und sterben ab. Dies sei vielerorts festzustellen. An den Straßen und in den Wäldern. Angesicht dieser Umstände sind nach Auffassung der SPD-Fraktion Maßnahmen zum Schutz des lokalen Grundwassers notwendig.