Sozialpädagoge aus Kevelaer bleibt nach Missbrauchsvorwürfen in Haft

Vorwürfe in Kevelaer : Missbrauch - Sozialpädagoge bleibt in Haft

Der 49-Jährige, dem schwerer sexueller Missbrauch vorgeworfen wird, muss weiter im Gefängnis bleiben.

Der Sozialpädagoge aus Kevelaer, der wegen mutmaßlichem schweren sexuellem Missbrauchs im Gefängnis sitzt, bleibt weiter in Haft. Der 49-Jährige hatte über seinen Verteidiger einen Haftprüfungsantrag eingereicht. „Die Ermittlungsrichterin hat am Mittwoch aber die Fortdauer der Untersuchungshaft beschlossen“, sagt Günter Neifer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kleve. Grund für die weitere Haft sei die Wiederholungsgefahr.

Wie berichtet, hatte sich der Mann über seinen Rechtsanwalt Anfang Juli bei der Staatsanwaltschaft Kleve selbst angezeigt. In seiner Selbstanzeige beschuldigt sich der 49-Jährige, einen Jungen aus seiner Verwandtschaft wiederholt sexuell missbraucht zu haben. Laut Staatsanwaltschaft geht es dabei um 40 Fälle aus den Jahren 1998 bis 2002.

Wiederholungsgefahr bestehe, weil es auch einen Vorfall aus diesem Jahr gebe, der geprüft werde, so der Staatsanwalt. Die Tat soll sich in Ratzeburg ereignet haben, die Staatsanwaltschaft Lübeck hat das Verfahren an Kleve übergeben.

(zel)
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