So war das Lesefest der evangelischen Kirche mit Christine Westermann

Kevelaerer Kultur : Christine Westermann war beim Lesefest in Kevelaer

Am Sonntag fand rund um die Bücherzelle der evangelischen Kirchengemeinde Kevelaer ein erstes „Lesefest“ statt.

Begonnen hatte der Tag mit einem gut besuchten Familiengottesdienst, der unter dem Motto „Das Buch der Bücher“ stand. Zum Abschluss des Tages las die Autorin und Moderatorin Christine Westermann aus ihrem Buch „Manchmal ist es federleicht“ vor. Diese Veranstaltung war möglich dank der Unterstützung der Sponsoren Bücherstube Aengenheyster, Mercedes-Benz Herbrand, die Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze und Rewe Teichert. Westermann überzeugte mit unnachahmlichem Charme und Witz. Keinesfalls solle man ihr Buch als Sachbuch verstehen. Ihr Anliegen sei es nicht gewesen, eine Anleitung zum Abschied nehmen zu geben. In ihrem Buch geht es um unterschiedlich große und kleine Verluste. Wie schwer wiegt der Abschied von einer guten Freundin? Wie leicht kann es sein, eine Stadt, einen Wohnort hinter sich zu lassen, um neu zu beginnen? Wie schwer ist es, an sich selbst zu bemerken, dass Schönheit und Attraktivität verblassen?

Anekdotenreich, ernst und witzig, aber vor allem auch selbstironisch zugleich erzählte Christine Westermann von Erfahrungen und Situationen, die ihre Wahrnehmung geschult und sie auf einen neuen Weg gebracht haben. Zuletzt erzählte sie den rund 200 zufriedenen Besuchern natürlich auch noch von der letzten von ihr und Götz Alsmann moderierten preisgekrönten Fernsehsendung „Zimmer frei“ und ihrem auch insoweit emotionalen Abschied. Nach diesem gelungenen Auftakt gibt es bei hoffentlich etwas besserem Wetter im nächsten Jahr eine Fortsetzung des Lesefestes.

Mehr von RP ONLINE