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So reagiert Kevelaer auf die steigenden Coronazahlen

Kevelaer reagiert nach steigenden Infektionszahlen : Corona: Ins Rathaus nur mit Anmeldung

Wegen der steigenden Zahlen hat Kevelaer reagiert und das Rathaus für spontane Besuche geschlossen. In Geldern gilt diese Regelung bereits.

Mit Sorge beobachten die Verantwortlichen in Kevelaer die Entwicklung bei der Corona-Pandemie. „Die Zahlen steigen insgesamt rasant, auch bei uns in Kevelaer“, berichtet Ordnungsamtsleiter Ludger Holla. In den vergangenen sieben Tagen hatte es 38 Neuinfektionen gegeben. Das würde ein Inzidenz von mehr als 130 bedeuten. Das sei kein Anlass zur Panik, aber man wolle vorausschauend handeln, so Holla, daher bleiben die Türen des Rathauses ab Mittwoch, 11. November, erst einmal geschlossen. „Wir reagieren damit auf den allgemeinen Trend“, sagt Holla.

Wer im Rathaus etwas zu erledigen hat, muss jetzt einen Termin absprechen und kann nicht einfach kommen. „Gegebenenfalls können die Anliegen auch direkt am Telefon oder ohne persönlichen Kontakt auf elektronischem oder postalischem Wege geklärt werden“, heißt es.

Für die Erledigungen im Standesamt und Bürgerbüro ist ebenfalls ein Termin erforderlich. Dies gilt auch für kurze Besuche wie das Abholen eines Ausweisdokumentes. „Die Mitarbeitenden des Bürgerbüros bitten um telefonische Terminabstimmung, um gemeinsam mit den Bürgern individuelle Lösungen für ihre Anliegen abstimmen zu können, damit sich ein persönliches Erscheinen möglichst erübrigt“, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Auch die Abteilung Tourismus und Kultur muss aufgrund der aktuellen Situation die Pforten schließen. Die Mitarbeitenden werden Anfragen telefonisch oder schriftlich behandeln.

 Für Besuche im Rathaus Geldern braucht man schon länger einen Termin.
Für Besuche im Rathaus Geldern braucht man schon länger einen Termin. Foto: Stadt Geldern
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Für die Verwaltungsbereiche im Alten Rathaus sowie im Verwaltungsgebäude am Hoogeweg 71 war ohnehin bereits eine Terminabsprache nötig. 

 In Weeze bleibt das Rathaus erst einmal geöffnet.
In Weeze bleibt das Rathaus erst einmal geöffnet. Foto: Gemeinde Weeze

Auch in Geldern haben die Verantwortlichen die Corona-Zahlen genau im Auge. Auch hier gab es 38 Neuinfektionen in einer Woche. Noch sei aber nicht geplant, die aktuelle Regelung für das Rathaus zu ändern, heißt es. Ohnehin ist es in Geldern so, dass man einen Termin braucht, um in die Verwaltung zu kommen. Lediglich für kleinere Anliegen wie Windelbeutel oder das Abholen von Ausweispapieren könnten die Bürger derzeit auch so kommen.

In Weeze haben sich die Verantwortlichen am Dienstag noch einmal genau über das Thema abgestimmt, so Bürgermeister Georg Koenen. „Wir lassen das Rathaus aber erst einmal weiter offen. Allerdings gilt hier ohnehin bereits überall eine Maskenpflicht.“ Ins Sozialamt komme man auch bereits jetzt nur mit einem Termin.