Neuer Laden auf der Bahnstraße So profitiert die „Frittenfee“ vom Förderprogramm der Stadt Kevelaer

Kevelaer · Um Leerständen in der City etwas entgegenzusetzen, gab es ein Programm. Insgesamt wurden neun Objekte in Kevelaer über das Sofortprogramm angemietet und weitervermietet. Der Vorteil: die neuen Ladenbesitzer sparten Miete.

v.l.: Verena Rohde (Wirtschaftsförderung), Angelika Peeters und Katrin de Raef von der „Frittenfee“ und Tobias Nelke (Citymanagement) in den neugestalteten Räumlichkeiten der „Frittenfee“ an der Bahnstraße.

v.l.: Verena Rohde (Wirtschaftsförderung), Angelika Peeters und Katrin de Raef von der „Frittenfee“ und Tobias Nelke (Citymanagement) in den neugestalteten Räumlichkeiten der „Frittenfee“ an der Bahnstraße.

Foto: Stadt Kevelaer

Mit der Eröffnung der „Frittenfee“ in der Bahnstraße in Kevelaer ist das letzte Objekt im Rahmen des Sofortprogramms Innenstadt umgesetzt worden.

Insgesamt wurden neun Objekte über das Sofortprogramm angemietet und weitervermietet. Nahezu die volle Fördersumme des Bausteins „Anmietung“ wurde ausgeschöpft. Der Erfolg des Förderprogramms zeigt sich letztendlich nach Ablauf des Förderzeitraums Ende 2023. „Ein paar Läden, werden nach Ablauf des Förderzeitraums leider nicht weitermachen. Allerdings konnten sich andere Geschäfte in den zwei Jahren auch etablieren“, sagt Kevelaers Citymanager Tobias Nelke. „Auch wenn nicht alle Anmietungen zu einer dauerhaften Nutzung führen, haben wir uns dennoch für das Sofortprogramm Innenstadt 2024 beworben und hoffen derzeit auf den Förderbescheid“, ergänzt Wirtschaftsförderin Verena Rohde.

Das Ladenlokal in der Bahnstraße 27 wurde vorher bereits durch gastronomischen Anbieter genutzt, dennoch gab es einiges zu tun. Die neuen Inhaberinnen Katrin de Raef und Angelika Peeters haben weit mehr als nur ein wenig angestrichen. „Wir haben das Ladenlokal von Grund auf renoviert, um es nach unseren Vorstellungen zu gestalten“, sagen Katrin de Raef und Angelika Peeters. Seit Wochen waren die Inhaberinnen fleißig und ließen eine neue Gastronomie-Küche einbauen. Nach der Eröffnung im September bietet die „Frittenfee“ ihren hungrigen Kunden Burger, Pommes, Wurst und Schnitzel.

Im Rahmen des Sofortprogramms konnte die Stadt Kevelaer Leerstände für 70 Prozent der Altmiete anmieten und für 30 Prozent der Altmiete weitervermieten. Die maximale Mietdauer war auf zwei Jahre beschränkt. Die Förderquote des Sofortprogramms lag bei 90 Prozent, somit war ein Eigenanteil von zehn Prozent durch die Stadt Kevelaer aufzubringen.

(RP)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort