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So fällt das Fazit vom Krippenmarkt in Kevelaer aus

Veranstalter ziehen in Kevelaer Bilanz : „Krippenmarkt wichtig für Stimmung in der City“

Der Krippenmarkt in der Marienstadt war einer von wenigen Weihnachtsmärkten, der in der Corona-Zeit stattfand. So fällt das Fazit der Organisatoren aus.

Lange war offen, ob der „Kevelaerer Krippenmarkt“ überhaupt starten kann. An vielen Orten wurden Weihnachtsmärkte abgesagt. In der Marienstadt hielt man an dem Event fest. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt wurde ein Hygiene- und Sicherheitskonzept ausgearbeitet. Auf dem gesamten Markt galt 2G. Als Nachweis gab es ein Bändchen. Am Sonntag ging der Krippenmarkt zu Ende und die Organisatoren ziehen ein positives Fazit: „Der Markt war sehr wichtig für die gesamte Stimmung in der Innenstadt. Auch wenn wir sehr skeptisch mit der Durchführung waren, sind wir nun froh, dass wir die Veranstaltung umgesetzt haben“, so Verena Rohde von der Abteilung Kultur und Tourismus der Stadt.

Der „Kevelaerer Krippenmarkt“ lockte an 23 Tagen mit 25 Ausstellern mehr als 40.000 Besucher in die Stadt. Das angebotene Sortiment des Marktes war sehr vielfältig. Liebevolle Handarbeit stand bei den meisten Ausstellern im Vordergrund. Auf dem Luxemburger Platz wurden die dekorierten Hütten mit Lederwaren, Holzarbeiten, Süßigkeiten, Schmuck, Dekoration und Kleidung bestückt. Im Stand für „Ärzte ohne Grenzen“ wurden liebevoll gefertigte Platzdeckchen, Kissen und Weiteres angeboten. Neben den herzhaften Angeboten auf dem Mechelner Platz, konnten hier frisch zubereitete Crêpes bestellt werden. Im Forum Pax Christi fielen die zwei großen Stände mit allerlei Krippen und Krippenzubehör auf. Auch viele weitere Dekorations- und Geschenkartikel waren dort erhältlich, sodass sich der ein oder andere Besucher hier noch kurzfristig mit Weihnachtsdekoration eindecken konnte. Zusätzlich wurde in diesem Jahr auch selbst hergestelltes ätherisches Öl und Kleidung angeboten. An zwei Wochenenden konnten die Arbeiten einer Korbflechterin begutachtet werden. Das Highlight im Forum Pax Christi ist – alle Jahre wieder – die lebensgroße Krippe mit lebendigen Tieren. Aber nicht nur die Tiere sorgten für eine schöne Atmosphäre, auch die zahlreichen Tannenbäume machten das Forum weihnachtlich.

 Ein Highlight war wieder die lebendige Krippe mit Esel Hermann.
Ein Highlight war wieder die lebendige Krippe mit Esel Hermann. Foto: Stadt/Stadt Kevelaer
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Aufgrund der Baustellensituation wurde die Gastronomie-Meile in diesem Jahr auf dem Mechelner Platz aufgebaut. Durch die aufgestellten Pagoden und Krippen und eine stimmungsvolle Beleuchtung, wurde die Atmosphäre weihnachtlich und lud zahlreiche Gäste, vor allem in den Abendstunden, ein. Das Bühnenprogramm fiel allerdings wegen Corona aus. „Wir waren sehr traurig, dass das von Karl Timmermann ausgearbeitete Bühnenprogramm abgesagt werden musste, aber die Menschenansammlungen vor der Bühne wären nicht vertretbar gewesen“, sagt Verena Rohde. Daher fiel diesmal auch das Krippenspiel aus.

Die Weihnachtsverlosung läuft noch weiter. Bis zum 31. Dezember können die Lose in die Losboxen bei der Sparkasse, der Volksbank, bei Euronics Heckens und am Niederrheinischen Museum eingeworfen werden. Viele Sonderpreise werden in der Schlussziehung am 7. Januar zusätzlich zu den 50 Euro-Gutscheinen verlost. Unter anderem gibt es ein E-Bike, einen Fernseher, Edelmenüs in Kevelaerer Gaststätten, Bilder und gut gefüllte Frühstückskörbe zu gewinnen.

(RP)