Kevelaer: Siebte Auflage der Reisemobilwallfahrt

Kevelaer : Siebte Auflage der Reisemobilwallfahrt

In der Zeit vom 24. bis zum 27. Juli werden auf dem Friedensplatz erneut rund 200 Reisemobile aus Deutschland und Umgebung erwartet. Die Gäste erwartet ein viertägiges, vielfältiges Programm.

Das Gute daran, dass es die letzte Reisemobilwallfahrt mit Pfarrer Günter Hoebertz sein wird, ist, dass schon jetzt einer der Programmpunkte für die achte Auflage im kommenden Jahr festzustehen scheint: "Ich werde ja im September nach Sonsbeck gehen, hoffe aber, dass die Reisemobilisten im Rahmen der Gocher Wallfahrt im nächsten Jahr auch einmal dorthin kommen, um einem von deutschlandweit nur zwei Kriechaltären einen Besuch abzustatten", so der scheidende Pfarrer. Er war seit ihrer Premiere im Jahr 2008 fester Bestandteil der Arnold-Janssen-Reisemobilwallfahrt.

Als Dank für sein Engagement und die "sehr unkomplizierte Zusammenarbeit", so Torsten Kauling von der Stadtentwicklungsgesellschaft, gab es bei der Vorstellung des Programms für die diesjährige Wallfahrt Hochprozentiges für Hoebertz.

In der Zeit vom 24. bis zum 27. Juli wird der Gocher Pfarrer noch einmal an der Seite des Wallfahrtsseelsorgers Pater Hans Peters für den spirituellen Teil der vier Tage verantwortlich sein. "Ich habe sogar eine Anfrage von Reisenden aus Lourdes, die diesmal den Pilgerstab mitnehmen möchten", sagt Hoebertz. Er unterstreicht damit die Strahlkraft, die die hiesige Reisemobilwallfahrt mittlerweile hat. Touristiker Torsten Kauling unterstützt das mit Zahlen: "Wir haben bisher 120 Anmeldungen, es kommen aber täglich weitere rein. Wir rechnen am Ende wieder mit rund 200 Fahrzeugen." Denn: "Die Reisemobilwallfahrt ist eine Marke, die sich festgesetzt hat", so Kauling. Zusammengesetzt sei die Gästeliste erfahrungsgemäß aus Stammpersonal und Neulingen, wobei sich für dieses Jahr auffallend viele Clubs und Vereine sowie Reisende aus Belgien angemeldet hätten.

Verantwortlich für den Erfolg macht Seelsorger Peters, bei dem es im vergangenen Jahr zunächst noch so ausgesehen hatte, als würde er nach Dresden versetzt werden und der Gocher Wallfahrt damit nicht mehr zur Verfügung stehen, die "besondere Mischung aus Spiritualität und Tourismus". "Glaube wird hierbei buchstäblich erfahrbar", ergänzte Hoebertz.

(RP)