Kevelaer: Schützen feiern mit Pomp in Wetten

Kevelaer: Schützen feiern mit Pomp in Wetten

Die Wettener wurden der Ehre gerecht, im Jubiläumsjahr der St.-Petrus-Bruderschaft das Bezirksschützenfest auszurichten. Sie sorgten für Feierlichkeiten voller Freude und Geselligkeit mit Spaß und Spannung für Groß und Klein.

Nicht nur im Fußball werden zurzeit Sieger ermittelt, auch bei den Schützen in Wetten gab es am Sonntag einen Wettbewerb. Das Bezirksschützenfest 2018 durfte der Ort dieses Jahr ausrichten, dafür hatte sich der Bund Historischer Schützen entschieden.

Ein Grund für die Vergabe war das 375-jährige Bestehen der St.-Petrus-Bruderschaft. "Damit hatte sich Wetten beworben, und solche Jubiläen unterstützen wir immer gerne", sagte der Bezirksbundesmeister Hans-Gerd Frerix.

Wetten war über die Gelegenheit sichtlich erfreut, das konnte man überall in den Straßen sehen. Gelb-rote Fahnen zierten den ganzen Ortsteil. Eine Ausnahme stellte da der Friedensplatz dar, auf dem sich ein Großteil des Schützenfestes abspielte. Hier dominierten Grün und Weiß, bedingt natürlich durch die Uniformen der Schützenbrüder und Schützenschwestern.

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Begonnen hatte die Veranstaltung aber an anderer Stelle. Um 10.30 Uhr hielten Pastor Michael Wolf und Diakon Berthold Steeger eine Festmesse in der St.-Petrus-Kirche. Neben den beiden Männern der Kirche, war die Solistin Monika Vos am Ablauf der Messe beteiligt. Im Anschluss hatten die Schützen ein bisschen Zeit, bevor um 11.45 Uhr der festliche Umzug durch Wetten auf dem Programm stand. Bruderschaften aus dem ganzen Bezirk nahmen daran teil. Konkret bedeutete das, dass circa 300 Menschen sich am und nahe des Friedensplatzes aufstellten. Diese hörten auch alle auf die kurzen Kommandos vor dem Start und liefen dann gemeinsam los.

Für die musikalische Untermalung sorgten der Musikverein Eintracht Wetten und der Fanfarenzug "Swingis". Während der Umzug noch lief wurde schon die Hüpfburg aufgebaut, die neben einem Aktivitätsparcours und anderen Aktionen für die Unterhaltung der ganz kleinen am Sonntag bereitgestellt wurde.

Die Jugend war aber insgesamt auch gut im Umzug und bei den Wettbewerben vertreten. So waren auch viele beim traditionellen Fahnenschwenken dabei, das im Anschluss an den Umzug auf der Festwiese in Wetten stattfand.

Um 14.30 Uhr startete das Wettschießen auf dem Friedensplatz. Dabei stand der Bezirksscheibenkönig zwar schon fest, das Kleinkaliberschießen hatte schon am Mittwoch und Donnerstag stattgefunden. Wer den Sieg davongetragen hatte, sollte aber noch nicht im Vorfeld verraten werden. Am Sonntag standen die Wettkämpfe im Ringen um den Titel des Jugend- und Schülerprinzen an, und auch um den Damenpokal sollte es am Friedensplatz gehen. Der Wettstreit zog sich bis in den Abend hinein. Ein besonderer Lohn winkt dem Bezirkskönig. Dieser qualifiziert sich gemeinsam mit dem Bezirksscheibenkönig für den Wettbewerb in Xanten, wo in diesem Jahr der Bundeskönig ermittelt wird.

(for)