Hauptstraße in Kevelaer: Schadhafte Steine werden derzeit ausgetauscht

Hauptstraße in Kevelaer : Schadhafte Steine werden derzeit ausgetauscht

Die Arbeiten an der Hauptstraße in Kevelaer dauern an. Derzeit sorgen gebrochene Steine des Blindenleitstreifen für Probleme.

Zum Start der Wallfahrtssaison wird immer noch auf der Hauptstraße gearbeitet. Das war nicht zu vermeiden. Erfreulicherweise liegen die Bauarbeiten im Zeitplan. „Mit dem Baufortschritt sind wir sehr zufrieden“, so Franz Heckens von der Stadtverwaltung im aktuellen Newsletter zu den Sanierungsarbeiten.

Bisher seien noch keine größeren Überraschungen im Boden aufgetaucht, die zu Verzögerungen geführt hätten. Jetzt konnte auch der Kreuzungsbereich Willibrord- und Annastraße  für den Durchgangsverkehr  wieder freigegeben werden. Die Bauarbeiten sind so weit fortgeschritten, dass die Materialanlieferung nur noch über den Roermonder Platz erfolgt.

Aufmerksame Bürger haben bemerkt, dass ein Teil der Rippensteine in der Mittellinie des ersten Bauabschnitts gebrochen sind. Bei dem Bereich handelt es sich um einen Blindenleitstreifen, der  von Menschen mit Sehbehinderung mit einem Langstock ertastet werden kann.

Normalerweise werden  solche Bereiche aus weißen Beton-Rippenplatten hergestellt, wie am Bahnhof oder am Rathaus. Aus gestalterischen Gründen wurden für die Hauptstraße Steine aus demselben Klinkermaterial verwendet, wie für die Pflastersteine daneben. Dass einige Rippen gebrochen sind, habe teilweise mit fehlerhaftem Brand zu tun. Die gerissenen Steine werden aktuell ausgetauscht. Die Arbeiter sind gerade damit beschäftigt.

Die schadhaften Steine sollen bis zur Wallfahrsteröffnung am 1. Mai möglichst ausgetauscht sein. Dadurch ergibt sich eine kleine Wanderbaustelle, die einmal über den gesamten ersten Bauabschnitt vorrückt. Da die Steine aber nicht in größerer Stärke produziert werden konnten, werde es auch in Zukunft wahrscheinlich immer mal wieder zu Brüchen kommen, heißt es.

Ende Mai ist Kirmes in Kevelaer. Der eine oder andere werde sich fragen, woher er denn dann seine Würstchen bekommt, weil an der Stelle am Roermonder Platz jetzt das Materiallager eingerichtet ist. Bis Ende Mai soll das Lager entweder weggeräumt werden oder zumindest sehr viel kleiner sein.

Der Mechelner Platz ist bereits wieder begehbar. Die Pflasterarbeiten sind abgeschlossen, Bäume und Sträucher wurden gepflanzt und die Stützelemente im Spielplatz wurden eingebaut. Anfang Mai, wenn die Fundamente für das Spielgerät ausgehärtet sind, wird der Seilzirkus montiert und der Spielplatz fertig gestellt. Am Museum wird eine Fläche mit der Kevelaerer Wildblumenmischung eingesät. Bisher sieht alles danach aus, dass der Mechelner Platz zum Tag der Städtebauförderung am 11. Mai eröffnet wird.

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