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Kevelaer: Rettungsdienst: Änderung nach Tod in Turnhalle

Kevelaer : Rettungsdienst: Änderung nach Tod in Turnhalle

Die Einsatz-Software des Rettungsdienstes im Kreis Kleve ist nach dem tragischen Todesfall eines Sportlers in der "Turnhalle an der Landwehr" am Donnerstag umprogrammiert worden. Bei Eingabe der Daten "Geldern - An der Landwehr" erzeugt das System in der Leitstelle künftig automatisch einen Hinweis auf die "Sporthalle an der Landwehr" mitsamt ihrer korrekten Adresse, nämlich "Vernumer Straße 5".

Der Fall des Hobbysportlers, der am Montag gestorben ist, während der Notarzt auf der Suche nach dem richtigen Einsatzort zur Straße "An der Landwehr" nach Walbeck fuhr, hat nicht nur in Geldern große Betroffenheit ausgelöst.

Ein Einwohner aus Veert berichtete der RP von einem Fall, den er im Herbst 2014 erlebt hatte. Damals seien Rettungskräfte mit der Leitstelle telefonierend und suchend auf der Martinistraße unterwegs gewesen. Sie seien wohl zum Kindergarten "an der Martinikirche" gerufen worden. Dieser liegt, wie die Kirche selbst, nicht an der Martini-, sondern an der Kirchstraße.

Dass Einsatzkräfte vor Ort lange suchen müssten, komme allerdings äußerst selten vor, heißt es dazu seitens des Kreises Kleve. "Hilfreich sind in diesem Zusammenhang gut lesbare und nachts beleuchtete Hausnummern", teilte ein Sprecher mit. Probleme durch eine Namensgleichheit zwischen einer Straße und einem Zielort, der an einer abweichenden Adresse liegt, habe es bis Montag nicht gegeben.

(szf)