Umweltschutz in Kevelaer: Reparieren statt Wegwerfen soll auch in Kevelaer möglich sein

Umweltschutz in Kevelaer : Reparieren statt Wegwerfen soll auch in Kevelaer möglich sein

Fast alle haben sich schon einmal darüber geärgert, dass ein komplettes Gerät weggeworfen werden musste, obwohl nur ein winziges Ersatzteil gefehlt hat oder kaputtgegangen ist.

Und ganz allgemein wird heutzutage weniger repariert und mehr weggeworfen als früher. Viele haben die nötigen Kenntnisse und Werkzeuge nicht. Da kommen die Reparatur-Initiativen in Spiel! Dort treffen sich Interessierte, um Kaputtes zu reparieren. Durch das gemeinsame Reparieren setzen Bürger ein Zeichen gegen eine Wegwerf-Gesellschaft und für die Schonung wertvoller Ressourcen, weil Gegenstände länger nutzbar bleiben. Zudem teilen Menschen untereinander ihr Wissen über das Reparieren und die Technik dahinter.

Laien und Experten arbeiten gemeinschaftlich zusammen, geben Hilfe zur Selbsthilfe und regen so zu einem bewussten Konsumverhalten an. Gleichzeitig treffen Menschen aus der Nachbarschaft am Reparaturtisch aufeinander – das stärkt den lokalen Zusammenhalt und schafft neue Bekanntschaften. Im Kreis Kleve gibt es solche Initiativen bereits in Kleve, Rheurdt und Goch. Auch in Kevelaer wird an der Einführung eines festen Termins für Reparier-Treffs gearbeitet. Am Montag, 6. Mai, um 18 Uhr findet die offizielle Vereinsgründung der ReparierBar Kevelaer statt in den Räumlichkeiten des Mittagstreffs, Kroatenstraße 87 (Zugang über den Parkplatz gegenüber der Shell-Tankstelle). Es werden Freiwillige gesucht, die den neuen Verein unterstützen wollen, indem sie Mitglied werden, zum Vorstand gewählt werden oder spenden. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und kann an dem Abend beantragt werden.

Alle sind eingeladen. Für Rückfragen steht zur Verfügung: Nina Jordan, Klimaschutzmanagerin der Wallfahrtsstadt Kevelaer, Telefon 02832-122740, E-Mail: klimaschutz@kevelaer.de.

Weitere Informationen zum Hintergrund unter www.reparatur-initiativen.de.

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