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Ralf Seeger setzt sich bei Vox wieder für Tiere ein

Fernseh-Doku : Voller Einsatz für den Tierschutz

Die „Harten Hunde“ sind zurück: Am Samstag beginnt die neue Staffel von Ralf Seegers TV-Doku. Als 2016 die Tierpension „Glückspfote“ in Weeze brannte, war er mit seinem Team sofort da und half bei den Aufräumarbeiten.

Ralf Seeger ist ständig unterwegs – immer mit einem großen Ziel im Hinterkopf. „Der Tierschutz ist mein großes Steckenpferd, seit Jahren mache ich eigentlich nichts anderes“, sagt Seeger. Schon seit seiner Kindheit liegen ihm die Tiere am Herzen, deswegen setzt er sich immer wieder für die gute Sache ein.

Der ehemalige Kampfsportler, der auch als Türsteher und Bodyguard gearbeitet hat, ist mittlerweile auch im Fernsehen eine große Nummer. Am Samstag geht die neue Staffel seines TV-Formats „Harte Hunde – Ralf Seeger greift ein“ auf Sendung. Gemeinsam mit seinem Team kommt Seeger in dieser Show Tierheimen, Gnadenhöfen und Auffangstationen zur Hilfe, die dringende Renovierungsarbeiten nötig haben. Die Aufmerksamkeit durch die Medien sei ein wichtiger Schritt für den Tierschutz, sagt der 56-Jährige. Die TV-Quoten bestärken ihn in dieser These, die Sendung muss sich gegenüber der Konkurrenz nicht verstecken. „Die vergangene Staffel lief wirklich überragend“, sagt Seeger erfreut.

Und er ist überzeugt, dass es mit der neuen Staffel genau so weiter geht. Schließlich haben er und sein Team nicht nur viel Zeit, sondern auch jede Menge Arbeit in die Projekte gesteckt. „Jeder der mich kennt, der weiß, dass ich ein Energiebündel bin und niemals aufgebe“, berichtet Seeger. So war es auch keine Seltenheit, dass die „harten Hunde“ teilweise 14 oder 15 Stunden an einem Tag geschuftet haben. Für die Tierschützer ist das Arbeiten unter Druck allerdings kein Problem. „Wir sind Freunde, Kameraden. Jeder von uns ist handwerklich anders begabt, so dass wir uns gut ergänzen. Als Team sind wir dann unschlagbar“, erklärt Seeger.

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Doch bevor sie wirklich Hand anlegen können, muss einiges an Vorarbeit geleistet werden. „Zunächst besichtigen wir die Örtlichkeiten und gucken, wo die Probleme liegen. Dann erstellen wir einen Plan über das weitere Vorgehen“, erklärt Seeger. Das schließt Behördengänge ebenso ein wie der Schritt in die Öffentlichkeit und die Suche nach lokalen Sponsoren. Erst wenn alle Materialien beisammen sind, legen Seeger und sein Team los. Dann aber im Akkord.

Die neue Staffel beginnt mit einem Projekt im niedersächsischen Klein Biewende. Dort hat der „Verein für misshandelte Tiere“ einen alten Bauernhof gekauft und ihn zu einem Gnadenhof umstrukturiert. Hier soll den benachteiligten Tieren ein artgerechtes Zuhause geboten werden. Sechs Tage lang waren die „harten Hunde“ dort und krempelten den Hof um. Mit der ganzen Vorarbeit könne so ein Projekt aber auch vier bis sechs Wochen dauern. Seine Arbeit geht nicht spurlos an dem durchtrainierten Ex-Sportler vorbei. „Wenn man sieht, was mit den Tieren da mitunter passiert, wird man immer wieder traurig“, sagt er. Doch es gibt ihm auch Motivation, weiter seine Ziele zu verfolgen. Besonders sind ihm die Dreharbeiten in Passau in Erinnerung geblieben. „Durch die Grenznähe waren dort viele beschlagnahmte Hundewelpen, die geschmuggelt werden sollten“, berichtet er.

Auch abseits der Kamera ist Seeger stets da, wo seine Hilfe gebraucht wird, besonders in seiner Heimat. Als 2016 die Tierpension „Glückspfote“ in Weeze durch einen spektakulären Brand beschädigt wurde, war er mit seinem Team sofort da und packte mit an. Neue größere Projekte am Niederrhein sind in naher Zukunft nicht geplant, was allerdings nicht bedeutet, dass Seeger nicht trotzdem aktiv ist. „Ich halte immer die Augen offen und helfe mit Futterspenden, wo ich kann“, sagt er.

Über das Feedback, das Seeger über die sozialen Netzwerke erhält, ist er überwältigt. „Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit so gut ankommt. Die Menschen schätzen uns, weil wir authentisch bleiben und mit viel Herzblut bei der Sache sind“, sagt er. Und nach der Ausstrahlung der neuen Folgen wird es sicher weitere positive Reaktionen geben.