Postbank in Kevelaer schließt

Änderung in Kevelaer : Verwirrung über Brief zur Schließung der Postbank

Die Postbank in Kevelaer schließt, in der Nähe gibt es eine Ersatzlösung. Doch per Brief werden Kunden nach Kamp-Lintfort geschickt.

Die Tage der Postbankfiliale an der Gelderner Straße sind gezählt. Wie berichtet, wird die Kevelaerer Niederlassung Ende Juli geschlossen. Darüber wurden Postbankkunden per Brief informiert. Dieses Schreiben hat für Verwirrung gesorgt. Darin heißt es nämlich: „Für alle gewohnten Dienstleistungen der Post und der Postbank freuen wir uns, Sie ab dem 1. August in Ihrer Postbank Filiale in der Wilhelmstraße 11 in Kamp-Lintfort zu begrüßen.“ Ein Satz, der überrascht, da doch gerade im Baumarkt Vos an der Ladestraße ein Service für Postkunden eingerichtet wird. Warum werden die Kunden per Brief nach Kamp-Lintfort geschickt?

Ralf Palm von der Presseabteilung der Postbank verweist darauf, dass das Unternehmen routinemäßig die Kunden über Schließungen informiere. Da es sich bei der Stelle im Baumarkt aber nicht um eine Postbankfiliale handle, könne man auch nicht darauf verweisen.Gleichzeitig stellt Palm klar, dass den Kunden künftig an der Ladestraße alle üblichen Postdienstleistungen angeboten würden. Auch Einzahlungen auf das Sparbuch oder Abhebungen vom Girokonto seien dort möglich. Für solche Serviceleistungen brauche weiterhin niemand nach Kamp-Lintfort zu fahren. Vielmehr sei es so, dass für beratungsintensive Finanzthemen die Postbankfiliale zuständig sei. Dabei geht es beispielsweise um Baufinanzierung, Altersvorsorge oder Privatkredite. Wer Beratung in diesen Bereichen wünsche, der müsste nach Kamp Lintfort fahren. „Gleichzeitig machen wir aber auch das Angebot, dass Berater von uns nach Hause kommen“, sagt Palm.

Mit dem Schließen der Post wird auch der Geldautomat abgebaut. „Die nächste Möglichkeit zur kostenfreien Bargeldversorgung gibt es bei bei der Shelltankstelle“, erläutert Palm.