Pläne für die Basilikastraße in Kevelaer wurden vorgestellt

Stadtentwicklung in Kevelaer : Investor will an der Basilikastraße bauen

Der Investor und Architekt Patrick Lehn will die freie Grundstücksfläche auf der Basilikastraße zwischen dem Theodor-Bergmann-Platz und der bestehenden Bebauung an der Basilikastraße 15 bebauen.

Eigentümer der dort angrenzenden Grünfläche ist derzeit die Stadt. Diese Fläche will Architekt Lehn im Rahmen seines Bauvorhabens mitgestalten. Auf der vergangenen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses stellte er erste Konzepte seines Vorhabens vor. Drei Geschosse soll das Gebäude bekommen und sich damit in das dortige Stadtbild integrieren. Unten, im Erdgeschoss, will er ein Ladenlokal installieren. Damit stieß der Investor mehrheitlich auf Ablehnung bei den Ausschussmitgliedern. In Kevelaers Innenstadt würden gegenwärtig zahlreiche Ladenlokale leer stehen. Also warum ein neues Ladenlokal schaffen? Bürgermeister Pichler bekundete Vertrauen in die Einschätzung des Investors:

„Das finanzielle Risiko liegt bei Herrn Lehn. Wenn er meint, dass er einen Gastronomen rein bekommt, ist das im Hinblick auf die Situation mit dem Vorplatz keine schlechte Idee.“ In der Tat scheint der öffentlich begehbare Platz prädestiniert für die Gastronomie, weniger jedoch für Wohnraum geeignet. „Wer will einen öffentlichen Platz direkt vor seiner Haustüre haben?“, fragte Lehn in die Runde. „Ich finde, dass die Basilikastraße derzeit sehr abgehängt ist“, schätzte er die Lage in dem Stadtbereich ein.

Die Grünfläche würde Lehn gerne als Aufenthaltsbereich inklusive Außengastronomie herrichten. Über dem Ladenlokal sollen kleinere Wohnungen entstehen. Ob sie dem sozialen Wohnungsbau gerecht werden oder in ein anderes Preissegment fallen, ist bisher noch unklar.

Über die vorgestellten Konzepte werden sich nun die Fraktionen beraten. Wie im Detail und ob überhaupt dort gebaut wird, bleibt also abzuwarten.

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