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Noch zu wenig Glasfaser-Verträge für Weeze-Ost

Frist läuft noch bis zum 8. Mai : Glasfaser für Weeze-Ost: Noch fehlen Verträge

Noch bis zum 8. Mai haben die Bürger im Zentrum von Weeze Gelegenheit, einen Vertrag zum Glasfaserausbau abzuschließen. Der Bürgermeister würde sich den Ausbau wünschen. Gerade Corona habe wieder gezeigt, wie wichtig ein guter Internetanschluss für Homeoffice oder Homeschooling sei.

Die Verantwortlichen hatten von einer „letzten Chance für Weeze“ gesprochen. Doch momentan sieht es schlecht aus, dass die Chance genutzt wird: Bislang haben sich nur etwa 22 Prozent der möglichen Haushalte für einen Glasfaservertrag im Gebiet Weeze-Ost entschieden. Für den Ausbau sind 40 Prozent nötig. Die Frist für die so genannte „Nachfragebündelung“ läuft am Samstag, 8. Mai, ab.

Die Gemeinde hatte mehrfach betont, wie wichtig der Anschluss ans schnelle Internet auch für diesen Bereich von Weeze ist. Während Weeze-West und viele Außenbezirke bereits mit Glasfaser ausgestattet sind, ist Weeze-Ost (grob: östlich der Bahn) noch ein weißer Fleck. „Ich kann nicht nachvollziehen, warum das Interesse bisher so gering ist“, sagt Bürgermeister Georg Koenen. Er hat die Hoffnung, dass sich auf der Ziellinie vielleicht doch noch einige Bürger für einen Vertrag entscheiden, um so näher an die Grenze von 40 Prozent heranzurücken. „Ich fände schade, wenn dieser Teil von Weeze kein Glasfaser bekommen würde. Und ich kann mit dem Blick auf die Zukunft eigentlich nur jedem raten, diese Chance zu nutzen.“ Gerade Corona habe wieder gezeigt, wie wichtig ein guter Internetanschluss für Homeoffice oder Homeschooling sei.

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Corona ist offenbar aber auch bei der Nachfragebündelung ein Problem. Denn Werbung draußen an Infoständen ist momentan kaum möglich.

Wie es weitergeht, will Deutsche Glasfaser in den nächsten Tagen entscheiden, so ein Sprecher des Unternehmens. Nach dem Stichtag würden die Kollegen die Vertragseingänge nachbearbeiten und auf den neuesten Stand bringen. Dann werde eine erste Bilanz gezogen.

Die Gemeinde appelliert noch einmal an alle, sich für einen Anschluss zu entscheiden. Informationen dazu gibt es auf der Internetseite der Gemeinde und der Webseite von Deutsche Glasfaser.

Für das Gebiet hatte es bereits einmal eine Abfrage gegeben. Auch da waren nicht genug Verträge zusammengekommen.