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Noch fehlen Verträge für Glasfaserausbau in Kevelaer

Marke von 40 Prozent noch nicht erreicht : Glasfaser-Ausbau: Frist für Kevelaer ist verlängert

Bei den Bereichen Kevelaer-Nord und Kevelaer-Süd fehlen noch Verträge, damit ausgebaut werden kann. Die Deutsche Glasfaser ist zuversichtlich, dass mit einer Fristverlängerung die nötige Quote erreicht wird.

Noch ist offen, ob weitere Gebiete in Kevelaer mit schnellem Glasfaser ausgebaut werden. Am 24. Juli ist die Frist für die sogenannte Nachfragebündelung in den Bereichen Kevelaer-Nord und Kevelaer-Süd abgelaufen. Bis dahin mussten genug Interessenten für einen Glasfaservertrag in den beiden Gebieten gefunden werden. Die Grenze liegt bei 40 Prozent. Ist die erreicht, wird gebaut.

In Kevelaer gibt es erst einmal eine Hängepartie. Denn das Ziel von 40 Prozent wurde nicht erreicht. In Kevelaer-Nord gibt es aktuell eine Quote von 26 Prozent, in Kevelaer-Süd von 33 Prozent. Das seien durchaus gute Werte, sagt Dennis Slobodian von der Unternehmenskommunikation der Firma Deutsche Glasfaser. Vor allem mit den 33 Prozent in Süd sei man bereits nahe am Zielwert von 40.

Man sei guter Hoffnung, dass die Marke noch erreicht wird. Daher ist die Frist für die Nachfragebündelung noch einmal verlängert worden. Bürger, die in den beiden Gebieten wohnen, haben jetzt noch bis zum 28. August Zeit, sich doch noch für einen Glasfaseranschluss zu entscheiden. Man sei hier durchaus optimistisch, so Slobodian, weil jetzt die Mitarbeiter des Glasfaserunternehmens noch einmal richtig „trommeln“ würden. Im Klartext: Es soll noch einmal Werbung für den Ausbau gemacht werden.

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Beim geplanten Ausbaugebiet Kevelaer Nord handelt es sich um den Bereich entlang der Weezer Straße bis runter zur Lindenstraße/Egmontstraße bis hin zum Heideweg (inklusive Van Geysternstraße und Eckstraße).

Kevelaer Süd umfasst den Bereich Twistender Straße, über die Weller Landstraße, entlang der Geldener Straße.

 Wer genau wissen möchte, ob er auch in einem möglichen Ausbaugebiet liegt, kann auf der Internetseite der Deutschen Glasfaser (www.deutsche-glasfaser.de) im Bereich „Netzausbau“ seine Adresse eingeben.

Es geht insgesamt um etwa 4000 Haushalte.