Bayer Decodomus in Winnekendonk: Nach Wasserschaden in neuem Glanz

Bayer Decodomus in Winnekendonk: Nach Wasserschaden in neuem Glanz

Im Sommer 2016 zerstörte ein schweres Unwetter in großen Teilen das Ladengeschäft von Bayer Decodomus in Winnekendonk. Fast drei Jahre lang wurde renoviert, nun sind die letzten Arbeiten beendet.

„Endlich ist alles fertig.“ Brigitte Bayer-Janeck strahlt und führt stolz durch die Räume von Bayer Decodomus in Winnekendonk. Fast drei Jahre lang gingen die Handwerker dort ein und aus, nach und nach entstand nach dem massiven Wasserschaden das hochmoderne Ladenlokal am Wissener Weg.

Der schwarze Tag war der 23. Juni 2016. Das Unwetter tobte über Winnekendonk, die Firma hat es voll erwischt. Dicke Hagelkörner hatten die Glaskuppeln zerstört, Wasser war von oben eingedrungen. In kurzer Zeit stand das Wasser in den Geschäftsräumen zehn Zentimeter hoch. Die Computer wurden in Sicherheit gebracht. Möbel hochgetragen. Die Teppichböden waren ebenso wenig zu retten wie der komplette Ladenbau. In den Wänden saß die Feuchtigkeit, teilweise mussten sie eingerissen werden. Im Gewerbegebiet von Winnekendonk habe es keine Firma so schwer getroffen, wie Decodomus. Von der gesamten 3000 Quadratmeter großen Verkaufsfläche waren zwei Drittel überschwemmt.

Die neue Fassade und aufwändige Drainagen sollen nun dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passieren kann. Abschnitt für Abschnitt wurden die Verkaufsräume wiederhergestellt und modernisiert. Das Ergebnis ist eindrucksvoll: Der große Laden lädt mit hellem Licht und dem neuen Boden ein.

„Es war auch eine anstrengende Zeit“, blickt Seniorchefin Josi Bayer zurück. Viel Kraft habe die Treue der Stammkundschaft gegeben. Die Kunden nehmen oft einen weiten Weg auf sich, um sich bei Bayer Decodomus beraten zu lassen. Gut 100 Kilometer groß sei der Einzugsbereich, vom gesamten Niederrhein kommen die Kunden nach Winnekendonk.

Dort ist das Familienunternehmen mit großer Tradition seit 1963 zu finden. Die Wurzeln liegen im 19. Jahrhundert in Eschweiler bei Aachen, wo Karl Bayer Malermeister war.

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Seinen Sohn Johann verschlug es dann in der 1920er Jahren an den Niederrhein nach Geldern. Seine Frau stammte aus Sonsbeck, aus der Eigentümerfamilie einer Schuhfabrik, erinnert sich Josi Bayer. Mit ihrem Mann Karl entwickelte sie das Konzept weg vom klassischen Betrieb des Malerhandwerks zum Anbieter für quasi alles für ein schönes Zuhause. Nach Italienaufenthalten in den 60er Jahren kam ihnen die Idee, stärker zunächst auf Teppiche und Tapeten zu setzen.

Heute sind elf Mitarbeiter in dem Betrieb, in dem mit Carmen Bayer ein weiteres Mitglied der nächsten Generation die Familientradition fortsetzt. Dazu kommen viele zuverlässige Partner aus allen Gewerken, denn Bayer Decodomus setzt nicht nur auf den Verkauf, sondern bietet den kompletten Service von der Montage bis zur Pflege und Reinigung für seine Produkte. Im Angebot sind unter anderem neben Tapeten und Teppichen (auch als Maßanfertigung) Kunststoff-Design-Beläge sowie Linoleum oder Kork, Farben und Badeartikel sowie hochwertige Kleinmöbel.

Die Gardinen- und Polsterabteilung bietet eine riesige Auswahl an Stoffen von mehr als 3000 Mustern, dazu passende Schienen oder Stangengarnituren. Die Sonnenschutzabteilung mit Artikeln von Tee gilt als größte Galerie des Herstellers deutschlandweit. Abgerundet wird das Sortiment durch eine große Auswahl an Kissen mit den dazugehörigen Wohnplaids und Geschenkartikeln. „Bei uns gibt es alles für das Haus – von der Decke bis zum Boden“, fasst Brigitte Bayer-Janeck zusammen.

Info Das Ende der Arbeiten will Bayer Decodomus von 25. bis 27. Oktober mit einer Herbstaktion mit Rabatten mit den Kunden feiern. Mehr Infos unter www.bayer-decodomus.de.

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